Windows 10: Jump Lists lassen sich über Registry-Tweak aktivieren
So genannte Jump Lists waren eine der größten Neuerungen von Windows 7, das sind spezielle Kontextmenüs bzw. Ergänzungen des Startmenüs. In Windows 10 kehrt letzteres bekanntlich zurück, doch bisher hatten Windows-Veteranen auch Grund zur "Klage", da eben unter anderem die beliebten Jump Lists fehlten. Doch sie kehren zurück.
Jump Lists in Windows 10
Die Jump Lists-Funktion ist aber offenbar noch nicht fertig, da sie versteckt ist. Das Windows-Blog schreibt, dass es sich dabei noch um "frühen Code" handelt. Man muss diese deshalb über die Registry aktivieren und sollte damit rechnen, dass nicht alles so funktioniert wie es sollte oder dass es zu Bugs kommt - was aber im Falle einer Technical Preview ohnehin zu erwarten ist.
Und so geht es:
Nun sollten die Jump Lists wie man sie aus Windows 8.x und Windows 7 her kennt funktionieren. Alle Programme, die die Jump Lists bereits in den beiden Windows 10-Vorgängern unterstützen, bieten dieses Feature. Beispielsweise ist das im Explorer zu sehen, dabei erscheint in der rechten oberen Ecke der dazugehörigen Kachel ein Pfeilsymbol, über das die Jump List aufgeht - und zwar per Linksklick, der Rechtsklick ist für die Metro-Funktionen (Pin/Unpin etc.) reserviert.
Das bedeutet auch, dass Entwickler ihre Software im Hinblick auf das neue (im Sommer erscheinende) Betriebssystem nicht eigens anpassen müssen. Mehr noch: Auch Modern-UI-Apps wie Xbox Music und Video können auf diese Weise ebenfalls bedient werden.
Siehe auch im FAQ-Eintrag: Was sind Jump Lists?
Registry-Tweak
Besser gesagt wurden die Jump Lists in der aktuellen Windows 10 Technical Preview mit der Build-Nummer 10041 bereits umgesetzt und integriert, das Blog WinBeta hat sie aufgespürt und herausgefunden, wie man sie aktiviert.
Jump Lists in Windows 10
Die Jump Lists-Funktion ist aber offenbar noch nicht fertig, da sie versteckt ist. Das Windows-Blog schreibt, dass es sich dabei noch um "frühen Code" handelt. Man muss diese deshalb über die Registry aktivieren und sollte damit rechnen, dass nicht alles so funktioniert wie es sollte oder dass es zu Bugs kommt - was aber im Falle einer Technical Preview ohnehin zu erwarten ist.
Und so geht es:
- Zunächst startet bzw. öffnet man regedit.exe, am besten über die Tastenkombination Win+R.
- Dort sucht man den Eintrag 'HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Advanced' (Anmerkung: dieser und die folgenden Angaben stets ohne Anführungszeichen)
- In diesem Verzeichnis ist per Rechtsklick und "New" ein neuer Eintrag "Dword (32-bit) Value" anzulegen.
- Dieser sollte "EnableXamlJumpView" benannt werden.
- Der Wert sollte auf "1" (Rechtsklick und "Modify") gesetzt werden.
- Neustart des Windows-10-PCs ist durchzuführen.
Nun sollten die Jump Lists wie man sie aus Windows 8.x und Windows 7 her kennt funktionieren. Alle Programme, die die Jump Lists bereits in den beiden Windows 10-Vorgängern unterstützen, bieten dieses Feature. Beispielsweise ist das im Explorer zu sehen, dabei erscheint in der rechten oberen Ecke der dazugehörigen Kachel ein Pfeilsymbol, über das die Jump List aufgeht - und zwar per Linksklick, der Rechtsklick ist für die Metro-Funktionen (Pin/Unpin etc.) reserviert.
Das bedeutet auch, dass Entwickler ihre Software im Hinblick auf das neue (im Sommer erscheinende) Betriebssystem nicht eigens anpassen müssen. Mehr noch: Auch Modern-UI-Apps wie Xbox Music und Video können auf diese Weise ebenfalls bedient werden.
Siehe auch im FAQ-Eintrag: Was sind Jump Lists?
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