Telekom: Stationäres Breitband dauerhaft langsamer als Mobilfunk
Bei der Deutschen Telekom wird man in Zukunft wohl dauerhaft als Mobilfunk-Kunde schnellere Internet-Anbindungen erhalten als mit einem stationären, kabelgebundenen Anschluss. Das zeigen die Planungen für den Ausbau der einzelnen Netze, die das Unternehmen auf einer Investoren-Konferenz vorlegte.
Im Mobilfunk gibt es hier einen klaren Kurs zur Adaption der kommenden Technologien. Von den heutigen LTE-Zellen, die bis zu 150 Megabit pro Sekunde bereitstellen können, geht es in der nächsten Stufe unter Verwendung von Carrier Aggregation zu einer doppelt so hohen Bandbreite. Anschließend will das Unternehmen sein Netz dann mit 4 x 4 MIMO-Antennen aufrüsten, wodurch die Erhöhung der Datenraten auf bis zu 600 Megabit möglich wird.
Für diese Schritt nannte das Unternehmen zwar keinen konkreten Zeitrahmen, allerdings dürfte es nicht mehr allzu lange dauern, bis mit der Umsetzung begonnen wird. Denn der nächste große Schritt steht dann laut den Telekom-Planungen im Jahr 2020 an. Dann soll die Umstellung auf die kommende 5. Mobilfunkgeneration erfolgen, mit der dann Bandbreiten von mehr als einem Gigabit pro Sekunde möglich sind.
Im Festnetz wird die Entwicklung nicht so zügig vorangehen, da die Telekom hier konsequent in erster Linie auf ihre Kupfer-Infrastruktur setzt. Aktuell läuft die Einführung der Vectoring-Technologie in den DSL-Verteilern noch, anschließend soll das so genannte Supervectoring die Bandbreiten auf bis zu 250 Megabit pro Sekunde nach oben treiben. Ab 2018 will die Telekom auch G.fast zum Einsatz bringen, das dann bis zu 500 Megabit pro Sekunde erreichen kann.
Allerdings sind dafür Veränderungen in der Netzwerk-Infrastruktur notwendig - vor allem dicht am Kunden. Denn die Reichweite der Technologie ist ziemlich gering. So wird sie sich faktisch nicht mehr sinnvoll von den bisher genutzten Kabelverzweigern aus einsetzen lassen. Um die höhere Bandbreite auch bis zum Kunden zu bringen, muss man noch weiter in die Häuser hinein.
Im Zuge dessen müssen die Glasfaser-Kabel ohnehin mitgenommen werden und liegen spätestens bei einer G.fast-Anbindung im Hausverteiler an. Eine Fortführung der Kabel bis in die Haushalte (FTTH), ist bei der Telekom zwar grundsätzlich vorgesehen, allerdings wird hier kein konkreter Zeitrahmen dafür genannt, wann man die aktuell durchaus stattfindenden kleinen Ausbau-Aktivitäten auch im größeren Stil umsetzen will.
FAQ: Welche Provider drosseln den Internet-Anschluss und wann?
Großer Internet-Vergleichs-Rechner
Für diese Schritt nannte das Unternehmen zwar keinen konkreten Zeitrahmen, allerdings dürfte es nicht mehr allzu lange dauern, bis mit der Umsetzung begonnen wird. Denn der nächste große Schritt steht dann laut den Telekom-Planungen im Jahr 2020 an. Dann soll die Umstellung auf die kommende 5. Mobilfunkgeneration erfolgen, mit der dann Bandbreiten von mehr als einem Gigabit pro Sekunde möglich sind.
Im Festnetz wird die Entwicklung nicht so zügig vorangehen, da die Telekom hier konsequent in erster Linie auf ihre Kupfer-Infrastruktur setzt. Aktuell läuft die Einführung der Vectoring-Technologie in den DSL-Verteilern noch, anschließend soll das so genannte Supervectoring die Bandbreiten auf bis zu 250 Megabit pro Sekunde nach oben treiben. Ab 2018 will die Telekom auch G.fast zum Einsatz bringen, das dann bis zu 500 Megabit pro Sekunde erreichen kann.
Allerdings sind dafür Veränderungen in der Netzwerk-Infrastruktur notwendig - vor allem dicht am Kunden. Denn die Reichweite der Technologie ist ziemlich gering. So wird sie sich faktisch nicht mehr sinnvoll von den bisher genutzten Kabelverzweigern aus einsetzen lassen. Um die höhere Bandbreite auch bis zum Kunden zu bringen, muss man noch weiter in die Häuser hinein.
Im Zuge dessen müssen die Glasfaser-Kabel ohnehin mitgenommen werden und liegen spätestens bei einer G.fast-Anbindung im Hausverteiler an. Eine Fortführung der Kabel bis in die Haushalte (FTTH), ist bei der Telekom zwar grundsätzlich vorgesehen, allerdings wird hier kein konkreter Zeitrahmen dafür genannt, wann man die aktuell durchaus stattfindenden kleinen Ausbau-Aktivitäten auch im größeren Stil umsetzen will.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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