Sony-Angriff: Russische Hacker sollen nach wie vor Zugriff haben
Für den Sony-Pictures-Hack des vergangenen Jahres soll Nordkorea verantwortlich sein, darauf haben sich Behörden und Beobachter schnell "eingeschossen". Doch es gibt auch so manchen Zweifler, der meint, dass das kommunistische Regime gar nicht in Lage sei, einen derart breit angelegten Angriff durchzuführen. Nun gibt es angebliche Beweise dafür, dass es russische Hacker waren (und sind).
Die Seite beruft sich dabei auf einen Bericht (PDF) des Sicherheitsunternehmens Taia Global. Dort heißt es, dass ein Team russischer Hacker über Phishing-Mails an Sony-Mitarbeiter in Russland, Indien und Teile von Asien sich den Zugang zum Haupt-Netzwerk des Filmstudios verschafft habe. In diesen E-Mails war demnach ein PDF-Dokument, das mit einem "Remote Access Trojan" manipuliert war.
Taia Global schreibt, dass das bedeutet, dass Nordkorea entweder mit den russischen Hackern zusammengearbeitet hat oder die Dementi der nordkoreanischen Führung tatsächlich der Wahrheit entsprechen.
Noch interessanter ist die Behauptung von Taia Global, wonach die Lücken in den Systemen von Sony Pictures Entertainment bis heute bestehen, die Angreifer sollen nach wie vor Daten an die russischen Hacker "verlieren". Das sollen unter anderem Sony-interne Excel-Dateien und E-Mails belegen, die mit Dezember 2014 und Januar 2015 datiert sind. Taia schreibt aktuell, dass der Sony-Mitarbeiter, der sie verfasst hat, auch deren Authentizität selbst bestätigt hat.
Nordkorea?
Das kleine kommunistische Regime in Nordkorea hat den japanischen Elektronik- und Unterhaltungs-Riesen Sony ins Wanken gebracht. Das ist jedenfalls das Szenario, das von Anfang im Raum stand. Doch viele hatten Zweifel, dass Nordkorea überhaupt dazu in der Lage war. Ein Bericht von The Consumerist stützt diese Vermutung, man schreibt, dass der Hack zu weiten Teilen von Russland aus durchgeführt worden ist. Mehr als das: Er soll noch nicht vorbei sein.Die Seite beruft sich dabei auf einen Bericht (PDF) des Sicherheitsunternehmens Taia Global. Dort heißt es, dass ein Team russischer Hacker über Phishing-Mails an Sony-Mitarbeiter in Russland, Indien und Teile von Asien sich den Zugang zum Haupt-Netzwerk des Filmstudios verschafft habe. In diesen E-Mails war demnach ein PDF-Dokument, das mit einem "Remote Access Trojan" manipuliert war.
Taia Global schreibt, dass das bedeutet, dass Nordkorea entweder mit den russischen Hackern zusammengearbeitet hat oder die Dementi der nordkoreanischen Führung tatsächlich der Wahrheit entsprechen.
Noch interessanter ist die Behauptung von Taia Global, wonach die Lücken in den Systemen von Sony Pictures Entertainment bis heute bestehen, die Angreifer sollen nach wie vor Daten an die russischen Hacker "verlieren". Das sollen unter anderem Sony-interne Excel-Dateien und E-Mails belegen, die mit Dezember 2014 und Januar 2015 datiert sind. Taia schreibt aktuell, dass der Sony-Mitarbeiter, der sie verfasst hat, auch deren Authentizität selbst bestätigt hat.
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