Déjà-vu: Sony ist wieder einmal Opfer eines massiven Hacks
Sony war schon mehrfach Opfer eines massiven Hackerangriffs, der sicherlich spektakulärste Angriff liegt mittlerweile fast ein Jahrzehnt zurück und betraf damals das Filmstudio Sony Pictures. Nun ist die PlayStation-Abteilung Sony Interactive Entertainment (SIE) betroffen.
Nun war es wieder einmal so weit: Wie Bleeping Computer berichtet, hat Sony bestätigt, dass sich Unbekannte bereits vor einer Weile Zugriff auf Server verschafft haben. Betroffen sind dieses Mal offenbar keine Kundendaten, dafür wurden aktuelle und ehemalige Mitarbeiter von Sony Interactive Entertainment (SIE) informiert, dass ihre persönlichen Daten kompromittiert worden sind. Der Vorfall geht auf den Mai zurück, wurde aber erst jetzt bekannt. Betroffen waren bzw. sind knapp 7000 Mitarbeiter, laut Bleeping Computer kam es dann auch im September zu einem weiteren Vorfall dieser Art.
Das schreibt auch Sony in dem Schreiben an betroffene Angestellte, demnach sei man von Progress Software, dem Anbieter von MOVEit, Ende Mai über eine Schwachstelle informiert worden. Mittlerweile wurde diese aber nach Angaben der Beteiligten geschlossen.
Laut Sony wurden dabei etwas mehr als drei Gigabyte an Daten gestohlen, betroffen sind allerdings "nur" US-Mitarbeiter des Konzerns. Konkret waren es private und "identifizierbare" Daten von Angestellten, Sony unterstützt diese eigenen Angaben nach u. a. mithilfe von Kreditüberwachungsdiensten.
Siehe auch:
Sony hat eine Hack-"Tradition"
Der anfangs erwähnte Hack des Filmstudios war einer der größten Hacks aller Zeiten, damals waren alle Computer des Filmstudios mehrere Wochen lang offline. Auch die Gaming-Sparte ist zuvor angegriffen worden, konkret war es das PlayStation Network, dieser Angriff liegt mittlerweile zwölf Jahre zurück.Nun war es wieder einmal so weit: Wie Bleeping Computer berichtet, hat Sony bestätigt, dass sich Unbekannte bereits vor einer Weile Zugriff auf Server verschafft haben. Betroffen sind dieses Mal offenbar keine Kundendaten, dafür wurden aktuelle und ehemalige Mitarbeiter von Sony Interactive Entertainment (SIE) informiert, dass ihre persönlichen Daten kompromittiert worden sind. Der Vorfall geht auf den Mai zurück, wurde aber erst jetzt bekannt. Betroffen waren bzw. sind knapp 7000 Mitarbeiter, laut Bleeping Computer kam es dann auch im September zu einem weiteren Vorfall dieser Art.
MOVEit-Tool ausgenutzt
Den Angriff führte eigenen Angaben nach eine Gruppe namens Cl0p aus, diese übernahm im Juni die Verantwortung für den Hack. Konkret wurde beim Hack das Dateitransfertool MOVEit genutzt, dieses kommt in Unternehmen zum Einsatz und war zuletzt mehrfach Einfallstor für unerlaubte Zugriffe.Das schreibt auch Sony in dem Schreiben an betroffene Angestellte, demnach sei man von Progress Software, dem Anbieter von MOVEit, Ende Mai über eine Schwachstelle informiert worden. Mittlerweile wurde diese aber nach Angaben der Beteiligten geschlossen.
Laut Sony wurden dabei etwas mehr als drei Gigabyte an Daten gestohlen, betroffen sind allerdings "nur" US-Mitarbeiter des Konzerns. Konkret waren es private und "identifizierbare" Daten von Angestellten, Sony unterstützt diese eigenen Angaben nach u. a. mithilfe von Kreditüberwachungsdiensten.
Zusammenfassung
- Sony Interactive Entertainment von Hackern angegriffen
- Persönliche Daten von fast 7000 Mitarbeitern kompromittiert
- Hackergruppe Cl0p übernahm Verantwortung für den Angriff
- Schwachstelle im Dateitransfertool MOVEit ausgenutzt
- Sony wurde Ende Mai über Schwachstelle informiert
- Etwa drei Gigabyte an Daten gestohlen, nur US-Mitarbeiter betroffen
- Sony unterstützt betroffene Mitarbeiter
Siehe auch:
- Sony versucht Klage aufgrund des Hackerangriffs 2014 abzuwehren
- Sony-Angriff: Russische Hacker sollen nach wie vor Zugriff haben
- Nachwehen des Hacks: Sony verschiebt Quartalsbericht
- Nach dem Sony-Hack: USA starten neue Sanktionen gegen Nordkorea
- Lizard Squad will Logins für den Sony-Pictures-Hack geliefert haben
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