Unitymedia: Termin für komplette Analog-Abschaltung steht fest
Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia hat jetzt einen endgültigen Termin für das Ende der analogen Übertragung von Fernsehprogrammen festgesetzt. Die Abschaltung soll vor allem auch Kapazitäten freimachen, die aufgrund der veränderten Nutzungsgewohnheiten benötigt werden.
Die Bedeutung der linearen Fernsehausstrahlung nimmt immer weiter ab und wird langsam aber sicher unzeitgemäß, ihr zwei parallele Plattformen - die analoge und die digitale - bereitzustellen. "Die Menschen konsumieren heute Inhalte, wo und wann sie wollen. Einfach nur auf der Couch auf die Lieblingssendung warten - das ist vorbei", erklärte Unitymedia-Chef Lutz Schüler.
Durch die Abschaltung der analogen TV-Übertragung sollen also auch Ressourcen für Internet-Bandbreite freigemacht werden. Hinzu kommt der steigende Kapazitätsbedarf von HD-Übertragungen im herkömmlichen Fernsehen. Wie das Unternehmen mitteilte, erfolge daher bis zum 30. Juni 2017 die komplette Abschaltung der analogen Ausstrahlung in den drei Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg, in denen das Unternehmen aktiv ist.
Quasi als Probelauf soll Hanau dabei zur Pilotstadt werden, in der zuerst komplett auf digitale Übertragungen umgestellt wird. "Die Pilotstadt wird wichtige Praxiswerte für die Volldigitalisierung im gesamten Verbreitungsgebiet schaffen", so Christian Hindennach, Privatkunden-Chef bei Unitymedia. "Neben den eigenen Digitalisierungsmaßnahmen fließen auch Erfahrungen unserer Ländergesellschaften in der Schweiz und in Österreich ein."
Die Kunden im Verbreitungsgebiet sollen ab sofort mit einer Informationskampagne über die bevorstehenden Schritte in Kenntnis gesetzt werden. Das Unternehmen sichert zu, dass den Nutzern keine Zusatzkosten entstünden. Bei der Umstellung arbeitet man außerdem mit den zuständigen drei Landesmedienanstalten zusammen.
Durch die Abschaltung der analogen TV-Übertragung sollen also auch Ressourcen für Internet-Bandbreite freigemacht werden. Hinzu kommt der steigende Kapazitätsbedarf von HD-Übertragungen im herkömmlichen Fernsehen. Wie das Unternehmen mitteilte, erfolge daher bis zum 30. Juni 2017 die komplette Abschaltung der analogen Ausstrahlung in den drei Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg, in denen das Unternehmen aktiv ist.
Quasi als Probelauf soll Hanau dabei zur Pilotstadt werden, in der zuerst komplett auf digitale Übertragungen umgestellt wird. "Die Pilotstadt wird wichtige Praxiswerte für die Volldigitalisierung im gesamten Verbreitungsgebiet schaffen", so Christian Hindennach, Privatkunden-Chef bei Unitymedia. "Neben den eigenen Digitalisierungsmaßnahmen fließen auch Erfahrungen unserer Ländergesellschaften in der Schweiz und in Österreich ein."
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