Nordkorea: Sony-Hack-Beteiligung ist eine 'Erfindung des Westens'
Der spektakuläre Hacker-Angriff auf das Hollywood-Studio Sony Pictures wird immer mehr zu einer internationalen diplomatischen Angelegenheit, manch einer könnte das auch als Satire bezeichnen. Denn eine Komödie über Nordkorea soll angeblicher Auslöser sein, dass der kommunistische Staat Sony gehackt haben soll. Doch dort dementiert man nun jegliche Beteiligung.
Der Sony-Film "The Interview", eine Komödie mit James Franco und Seth Rogen in den Hauptrollen, handelt von zwei Promi-Journalisten, die nach Nordkorea kommen, um Kim Jong-Un zu interviewen. Sie bekommen allerdings von der CIA den Auftrag, den Führer des kommunistischen Landes zu töten. Der Film hat zwar noch nicht seine Premiere gefeiert, dennoch führte er in Nordkorea zu Protesten der Staatsführung.
Der Vertreter des Landes, der aber anonym bleiben wollte, sagte, dass das "eine weitere Erfindung" sei, die sich gegen sein Land richte: "Mein Land hat öffentlich erklärt, dass es sich an internationale Normen, die Hacking und Piraterie verbieten, hält."
Reuters schreibt allerdings auch unter Berufung auf mit der Angelegenheit befasste Ermittler, dass diese Verbindungen nach Nordkorea gefunden hätten, da man Hacker-"Werkzeuge" gefunden haben will, die bei früheren Cyber-Angriffen des Nordens auf Südkorea verwendet worden seien.
Nordkorea hatte bereits im Juni "The Interview" scharf verurteilt und die Komödie in einem Brief an UN-Generalsekretär Ban Ki-moon als "unverhülltes Sponsoring von Terrorismus" sowie als "kriegerische Handlung" bezeichnet.
Siehe auch: Bericht - Sony beschuldigt Nordkorea nach Hack-Angriff & Film-Leak
Nordkorea will nichts damit zu tun haben
Nun soll die Komödie auch der Auslöser für die jüngste spektakuläre Hacker-Attacke auf Sony Pictures sein, behauptet jedenfalls das betroffene Filmstudio. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat nun aber ein nordkoreanischer Diplomat jegliche Beteiligung seines Landes daran dementiert.Der Vertreter des Landes, der aber anonym bleiben wollte, sagte, dass das "eine weitere Erfindung" sei, die sich gegen sein Land richte: "Mein Land hat öffentlich erklärt, dass es sich an internationale Normen, die Hacking und Piraterie verbieten, hält."
Reuters schreibt allerdings auch unter Berufung auf mit der Angelegenheit befasste Ermittler, dass diese Verbindungen nach Nordkorea gefunden hätten, da man Hacker-"Werkzeuge" gefunden haben will, die bei früheren Cyber-Angriffen des Nordens auf Südkorea verwendet worden seien.
Nordkorea hatte bereits im Juni "The Interview" scharf verurteilt und die Komödie in einem Brief an UN-Generalsekretär Ban Ki-moon als "unverhülltes Sponsoring von Terrorismus" sowie als "kriegerische Handlung" bezeichnet.
Siehe auch: Bericht - Sony beschuldigt Nordkorea nach Hack-Angriff & Film-Leak
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