Reaktion auf den Sony-Hack? - Nordkorea über Stunden offline
Die Internet-Anbindung Nordkoreas war aktuell über Stunden hinweg komplett verloren. Die Ursache soll ein Angriff sein, für den es sogar schon Bekenner gibt. Hintergrund ist wohl der kürzlich erfolgte Hack des Entertainment-Konzerns Sony Pictures.
Derzeit ist Nordkorea über vier Netzwerke mit dem Internet verbunden. Die Anbindungen laufen dabei allesamt über China. Das US-Unternehmen Dyn Research, das die Aktivität von Verbindungen misst, meldete nun, dass über mehr als neun Stunden hinweg keine Daten mehr mit dem asiatischen Land ausgetauscht werden konnten.
Bestätigt wurde das auch vom Nachbarn Südkorea. Auch dort versucht man nun, die Hintergründe aufzuklären. Denn es wäre durchaus möglich, dass es sich gar nicht um die Folgen eines Angriffs handelt. In der aktuellen Diskussion um den Sony-Hack wäre es auch denkbar, dass die Verantwortlichen in Nordkorea quasi eine Wartungs-Periode eingelegt haben, die sich gleich auch noch zu Propaganda-Zwecken ausnutzen lässt.
Erste Einschätzungen von Sicherheitsexperten schließen einen Staat wie die USA als Verursacher im Wesentlichen aus. Die Muster passen nicht. Bliebe noch ein Angriff durch eine andere Organisation. Und da kommt eine Gruppe namens "Lizard Squad" ins Spiel. Diese behauptet, hinter dem Angriff zu stecken, der Nordkorea über Stunden hinweg von Internet-Verbindungen trennte.
Tatsächlich gab es zuletzt wieder eine ganze Reihe von DDoS-Attacken auf die Netze Nordkoreas - was aber keine Besonderheit ist. Es wäre denkbar, dass eine von diesen tatsächlich durchschlagenden Erfolg hatte. Etwas merkwürdig ist dabei allerdings, dass die Attacken sich auf die Infrastrukturen des Landes beschränkten, die offiziellen Webseiten der Regierung - die auf Servern im Ausland liegen - aber unangetastet blieben.
Welche Folgen ein stundenlanger Netzausfall für das Land hat, ist weitgehend unklar, da die Lage vor Ort nur selten von unabhängigen Beobachtern angesehen werden kann. Klar ist, dass die normale Bevölkerung Nordkoreas keine Internet-Zugänge besitzt. Die Anbindungen beschränken sich auf hochrangige Funktionäre, das Militär und einige Universitäten.
Bestätigt wurde das auch vom Nachbarn Südkorea. Auch dort versucht man nun, die Hintergründe aufzuklären. Denn es wäre durchaus möglich, dass es sich gar nicht um die Folgen eines Angriffs handelt. In der aktuellen Diskussion um den Sony-Hack wäre es auch denkbar, dass die Verantwortlichen in Nordkorea quasi eine Wartungs-Periode eingelegt haben, die sich gleich auch noch zu Propaganda-Zwecken ausnutzen lässt.
Erste Einschätzungen von Sicherheitsexperten schließen einen Staat wie die USA als Verursacher im Wesentlichen aus. Die Muster passen nicht. Bliebe noch ein Angriff durch eine andere Organisation. Und da kommt eine Gruppe namens "Lizard Squad" ins Spiel. Diese behauptet, hinter dem Angriff zu stecken, der Nordkorea über Stunden hinweg von Internet-Verbindungen trennte.
Tatsächlich gab es zuletzt wieder eine ganze Reihe von DDoS-Attacken auf die Netze Nordkoreas - was aber keine Besonderheit ist. Es wäre denkbar, dass eine von diesen tatsächlich durchschlagenden Erfolg hatte. Etwas merkwürdig ist dabei allerdings, dass die Attacken sich auf die Infrastrukturen des Landes beschränkten, die offiziellen Webseiten der Regierung - die auf Servern im Ausland liegen - aber unangetastet blieben.
Welche Folgen ein stundenlanger Netzausfall für das Land hat, ist weitgehend unklar, da die Lage vor Ort nur selten von unabhängigen Beobachtern angesehen werden kann. Klar ist, dass die normale Bevölkerung Nordkoreas keine Internet-Zugänge besitzt. Die Anbindungen beschränken sich auf hochrangige Funktionäre, das Militär und einige Universitäten.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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