Angst vor Strahlung: Vorerst kein WLAN an Hamburger Schulen
Aus der digitalen Aufrüstung von Schulen in Hamburg wird erst einmal nichts. Die zuständigen Stellen knickten vor Kritikern ein, die der Ansicht sind, die Funkwellen der notwendigen WLAN-Access Points würden gesundheitliche Risiken für die Schüler darstellen.
Das vor einiger Zeit vorgestellte Projekt sah vor, in einem ersten Schritt die Schüler an sechs Schulen Hamburgs mit Notebooks und Tablets auszustatten. Während einer Laufzeit von zwei Jahren sollten bis zu 1.300 Heranwachsende so Kompetenzen in der Nutzung elektronischer Medien und des Internets vermittelt bekommen. Doch nun wurde das Vorhaben auf Eis gelegt, berichtete das Verlagsportal SHZ.
Neben den angeblichen Risiken der WLAN-Strahlung führte Scheuerl aber auch andere Aspekte ins Feld. So würde es das Projekt beispielsweise erfordern, dass die Schüler, Eltern und Lehrer entsprechenden Datenschutzerklärungen zustimmen. Ungeklärt ist bisher, was passiert, wenn Einzelne dies nicht tun. Dies will die Schulbehörde jetzt noch einmal genauer prüfen.
Kritik kam aber auch von der Umweltschutz-Organisation BUND Hamburg. In deren AG Elektrosmog will man Kenntnis von mehreren angeblich neutralen Studien haben, die die Gefährlichkeit von WLAN-Strahlung belegen. Als besonders schlimm sieht man es hier an, wenn dann auch noch bis zu 30 Schüler gleichzeitig in einem Klassenraum eine solche Technologie nutzen. Seitens des BUND will man einer Nutzung elektronischer Geräte im Unterricht aber nicht komplett entgegenstehen und schlägt alternativ die Vernetzung von Rechnern mit Kabeln vor. Bis diese Frage geklärt ist, werden zahlreiche Schüler wohl weiterhin mit ihrem Smartphone online sein.
Zum Thema: Mobilfunk-Strahlung: Große Studie zeigt kein Risiko
Immer wieder Spitzer
Einen wesentlichen Anteil daran soll Walter Scheuerl, ein parteiloser Abgeordneter der Hamburger Bürgerschaft, haben. Dieser hatte in den letzten Monaten mit kleinen Anfragen an den Senat und verschiedenen Gutachten gegen das Projekt geschossen. Unter anderem führte er den Gehirnforscher Manfred Spitzer ins Feld, der seit Jahren dogmatisch gegen jede Nutzung moderner Medien durch Minderjährige wettert.Neben den angeblichen Risiken der WLAN-Strahlung führte Scheuerl aber auch andere Aspekte ins Feld. So würde es das Projekt beispielsweise erfordern, dass die Schüler, Eltern und Lehrer entsprechenden Datenschutzerklärungen zustimmen. Ungeklärt ist bisher, was passiert, wenn Einzelne dies nicht tun. Dies will die Schulbehörde jetzt noch einmal genauer prüfen.
Kritik kam aber auch von der Umweltschutz-Organisation BUND Hamburg. In deren AG Elektrosmog will man Kenntnis von mehreren angeblich neutralen Studien haben, die die Gefährlichkeit von WLAN-Strahlung belegen. Als besonders schlimm sieht man es hier an, wenn dann auch noch bis zu 30 Schüler gleichzeitig in einem Klassenraum eine solche Technologie nutzen. Seitens des BUND will man einer Nutzung elektronischer Geräte im Unterricht aber nicht komplett entgegenstehen und schlägt alternativ die Vernetzung von Rechnern mit Kabeln vor. Bis diese Frage geklärt ist, werden zahlreiche Schüler wohl weiterhin mit ihrem Smartphone online sein.
Zum Thema: Mobilfunk-Strahlung: Große Studie zeigt kein Risiko
Thema:
Beliebte Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
BigBlueButton World 2026 findet vom 23. bis 25. Juni
d-hubs - Gestern 17:35 Uhr -
#WordCamp Europe 2026 - vom 4 - 6 Juni 2026 in Krakau
d-hubs - Gestern 15:25 Uhr -
Wie kann ich die Untertitel einem Video hinzufügen?
MiezMau - Gestern 15:15 Uhr -
Armbian Release 26.5.1 :: Unterstützung auf 338 Board
d-hubs - Vorgestern 19:38 Uhr -
LibreOffice-News: Office bald in Browser, Mobile und Cloud
d-hubs - Vorgestern 17:46 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen