5G Priority: In Italien kann man jetzt für Netz-Priorität extra zahlen
Der größte italienische Netzbetreiber TIM hat gestern mit der Einführung einer Option für seine Mobilfunkkunden begonnen, bei der diese dank "5G Priority" auch dann mobil surfen sollen, wenn andere Kunden hintenan stehen.
Konkret bedeutet dies, dass TIM den zuzahlenden Kunden und den von ihren Geräten ausgehenden Zugriffen auf das Mobilfunknetz Vorrang einräumt und diese bevorzugt bedient, wenn das Netz aufgrund hoher Datenmengen oder einer besonders hohen Zahl von gleichzeitig aktiven Nutzern stark belastet ist.
Die Priorisierung von bestimmten Mobilfunkkunden ist in vielen Ländern keine Seltenheit, wird sie doch zum Beispiel auch dazu verwendet, den Vertragskunden eines Anbieters Vorrang vor den Nutzern von günstigeren MVNOs (Mobile Virtual Network Operators) zu geben, die für die gleichen Datenmengen über die Wiederverkäufer weniger zahlen.
Für das zweitätige "5G Priority"-Paket berechnet TIM jeweils 0,99 Euro, wobei die Abschaltung zum Ende des zweiten Buchungstages erfolgt. Die monatliche Option kostet 4,99 Euro. In beiden Fällen können die Kunden gegen die Gebühr Übertragungsraten von bis zu 2 Gigabit/s im Downstream und 300 MBit/s im Upstream erhalten, sofern ihr Endgerät dies unterstützt.
TIM hatte während der Olympischen Winterspiele 2026 im neuen San-Siro-Stadion in Mailand Tests durchgeführt, bei denen anwesende Kunden den priorisierten 5G-Service kostenlos nutzen konnten. Auch an den Rennstrecken in Imola und Monza erfolgten entsprechende Tests, wobei das Angebot sich in genau diesen Fällen bewähren soll - zum Beispiel bei Konzerten oder Fußballspielen, wo große Menschenmengen potenziell das Netz stark auslasten können.
Siehe auch:
TIM bietet Priorisierung gegen Gebühr
Telecom Italia, heute nur noch unter dem Namen TIM aktiv, hatte vor einigen Monaten eine Reihe von Diensten angekündigt, die man unter dem Oberbegriff "Priority" zusammenfasst. Schon damals war davon die Rede, dass man auch "5G Priority" anbieten wolle, wobei die Kunden gegen eine Zuzahlung Priorität im Mobilfunknetz des Anbieters erhalten sollen.Konkret bedeutet dies, dass TIM den zuzahlenden Kunden und den von ihren Geräten ausgehenden Zugriffen auf das Mobilfunknetz Vorrang einräumt und diese bevorzugt bedient, wenn das Netz aufgrund hoher Datenmengen oder einer besonders hohen Zahl von gleichzeitig aktiven Nutzern stark belastet ist.
Die Priorisierung von bestimmten Mobilfunkkunden ist in vielen Ländern keine Seltenheit, wird sie doch zum Beispiel auch dazu verwendet, den Vertragskunden eines Anbieters Vorrang vor den Nutzern von günstigeren MVNOs (Mobile Virtual Network Operators) zu geben, die für die gleichen Datenmengen über die Wiederverkäufer weniger zahlen.
Zwei-Tages- oder Monatspakete buchbar
TIM bietet nun aber die Möglichkeit, direkt für die bevorzugte Behandlung zu zahlen. Die Kunden können dabei zwischen zwei Varianten wählen. Zum einen gibt es eine Art einmalige Buchung für je zwei Tage, zum anderen aber auch die Option, einen monatlichen Aufschlag zu zahlen, wobei dann eine automatische Verlängerung mit monatlichen Zahlungen erfolgt.Für das zweitätige "5G Priority"-Paket berechnet TIM jeweils 0,99 Euro, wobei die Abschaltung zum Ende des zweiten Buchungstages erfolgt. Die monatliche Option kostet 4,99 Euro. In beiden Fällen können die Kunden gegen die Gebühr Übertragungsraten von bis zu 2 Gigabit/s im Downstream und 300 MBit/s im Upstream erhalten, sofern ihr Endgerät dies unterstützt.
TIM hatte während der Olympischen Winterspiele 2026 im neuen San-Siro-Stadion in Mailand Tests durchgeführt, bei denen anwesende Kunden den priorisierten 5G-Service kostenlos nutzen konnten. Auch an den Rennstrecken in Imola und Monza erfolgten entsprechende Tests, wobei das Angebot sich in genau diesen Fällen bewähren soll - zum Beispiel bei Konzerten oder Fußballspielen, wo große Menschenmengen potenziell das Netz stark auslasten können.
Zusammenfassung
- Der Anbieter TIM offeriert seinen Kunden gegen Aufpreis Vorrang im 5G-Netz
- Bei Netzüberlastung erhalten zahlende Kunden eine bevorzugte Behandlung
- Ein Paket für zwei Tage kostet 0,99 Euro und endet automatisch am Folgetag
- Die monatliche Option verlängert sich selbstständig und kostet 4,99 Euro
- Erreichbar sind laut Anbieter bis zu 2 GBit/s Down- sowie 300 MBit/s Upstream
- Tests liefen etwa bei den Olympischen Winterspielen 2026 im San-Siro-Stadion
Siehe auch:
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Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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