CS:GO: E-Sports-Profis kurz vor Turnier als Cheater entlarvt
Während man sich bei verschiedenen Sportarten schon fast an regelmäßige Doping-Skandale gewöhnt hat, wird nun auch die E-Sports-Szene von einem ähnlichen Problem heimgesucht. Drei Profis wurden nun als Cheater überführt und ausgeschlossen - und es könnten noch mehr werden.
Die Plattform des Aufregers bildet das Spiel "Counter-Strike: Global Offensive". Drei der weltweit besten Spieler, Hovik "KQLY" Tovmassian, Simon "smn" Beck, und Gordon "Sf" Giry, sollen hier betrogen haben, wenn sie gegen andere Nutzer antraten. Entdeckt wurden die Schummeleien vom VAC-System des Unternehmens Valve.
Der Zeitpunkt, an dem die Sache nun an die Oberfläche kommt, ist für die Szene denkbar ungünstig - immerhin steht mit dem DreamHack Winter 2014 eines der wichtigsten Turniere bevor. Der verantwortliche Organisator Tomas Lyckedal äußerte sich enttäuscht. Zwar seien schon andere Spieler beim Cheaten erwischt worden, dabei handelte es sich aber stets nicht um bekannte Namen. Ein Profi sei seit 2001 seines Wissens nicht erwischt worden.
Der Cheat war den Angaben zufolge recht gut getarnt und kaum zu entdecken. Damit Beobachter nicht aufmerksam werden, leistete die Software nur dezente Hilfe beim Zielen und es wirkte eher so, als hätte der fragliche Nutzer gerade etwas Glück. Die automatisierte Kontrolle wurde dann aber doch auf die Unregelmäßigkeit aufmerksam.
Tovmassian räumte inzwischen ein, dass er zu Recht gebannt worden sei und sprach mit Bedauern davon, damit vor allem seinem Team geschadet zu haben. Seine weiteren Ausführungen dürften allerdings nicht gerade dazu beitragen, die Aufregung zu beruhigen. Demnach habe der Hersteller des Cheats ihm diesen unter dem Hinweis angeboten, dass eine ganze Reihe von Profis seinen Hack nutzen. Auch Beck sprach davon, dass rund 40 Prozent der professionellen Spieler schummeln. Unterdessen versuchen die Organisatoren von Events zu deeskalieren. Es seien nur drei einzelne Spieler überführt worden und nicht die Gesamtheit der Profis - daher solle man auch weiterhin davon ausgehen, dass die allermeisten Teilnehmer ehrlich spielen.
Der Zeitpunkt, an dem die Sache nun an die Oberfläche kommt, ist für die Szene denkbar ungünstig - immerhin steht mit dem DreamHack Winter 2014 eines der wichtigsten Turniere bevor. Der verantwortliche Organisator Tomas Lyckedal äußerte sich enttäuscht. Zwar seien schon andere Spieler beim Cheaten erwischt worden, dabei handelte es sich aber stets nicht um bekannte Namen. Ein Profi sei seit 2001 seines Wissens nicht erwischt worden.
Der Cheat war den Angaben zufolge recht gut getarnt und kaum zu entdecken. Damit Beobachter nicht aufmerksam werden, leistete die Software nur dezente Hilfe beim Zielen und es wirkte eher so, als hätte der fragliche Nutzer gerade etwas Glück. Die automatisierte Kontrolle wurde dann aber doch auf die Unregelmäßigkeit aufmerksam.
Tovmassian räumte inzwischen ein, dass er zu Recht gebannt worden sei und sprach mit Bedauern davon, damit vor allem seinem Team geschadet zu haben. Seine weiteren Ausführungen dürften allerdings nicht gerade dazu beitragen, die Aufregung zu beruhigen. Demnach habe der Hersteller des Cheats ihm diesen unter dem Hinweis angeboten, dass eine ganze Reihe von Profis seinen Hack nutzen. Auch Beck sprach davon, dass rund 40 Prozent der professionellen Spieler schummeln. Unterdessen versuchen die Organisatoren von Events zu deeskalieren. Es seien nur drei einzelne Spieler überführt worden und nicht die Gesamtheit der Profis - daher solle man auch weiterhin davon ausgehen, dass die allermeisten Teilnehmer ehrlich spielen.
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