Uber-Manager wollte "Schmutzwäsche" gegen Journalisten suchen
Der Mitfahrdienst Uber, um den es auch in Deutschland zahlreiche Diskussionen gibt, hat in den USA seinen nächsten Skandal: Ein hochrangiger Manager von Uber hat vorgeschlagen, dass das Unternehmen nach "Schmutz graben" sollte, um Kritiker kaltzustellen. Im Falle einer Journalistin sollten etwa private Details verbreitet werden.
Die Geschäftspraktiken von Uber sind nicht nur bei uns umstritten, auch bzw. besonders in den USA arbeitet das Startup mit allen Mitteln. Diese überschreiten immer wieder so manche Grenzen, wie auch der aktuelle Fall nahelegt. Wie BuzzFeed berichtet, wurde Emil Michael, Senior Vice President of Business, dabei erwischt, als er vorschlug, ein Team an Experten anzuheuern, damit diese (negative) Informationen zum Privatleben von Kritikern herausfinden, um diese Schmutzwäsche gegen diese einzusetzen.
Michael machte die Bemerkungen bei einem Abendessen am Freitag vergangener Woche, zu dem auch Journalisten eingeladen waren, unter ihnen ein Mitarbeiter von BuzzFeed. Eigentlich sollte diese Veranstaltung "off the record" sein, also von vorhinein bzw. explizit nicht für Pressezwecke bestimmt. Dem BuzzFeed-Redakteur hat das aber niemand mitgeteilt, sodass dieser von den Aussagen berichtete.
Emil Michael bestritt nicht, diese Aussagen gemacht zu haben, entschuldigte sich aber und verwies darauf, dass es seine private Meinung war und das Ganze nichts mit den Ansichten und Handlungen von Uber zu tun hätte. Auch offiziell bestritt das Unternehmen, jemals Journalisten bespitzelt oder solche Pläne angedacht zu haben.
Michael machte die Bemerkungen bei einem Abendessen am Freitag vergangener Woche, zu dem auch Journalisten eingeladen waren, unter ihnen ein Mitarbeiter von BuzzFeed. Eigentlich sollte diese Veranstaltung "off the record" sein, also von vorhinein bzw. explizit nicht für Pressezwecke bestimmt. Dem BuzzFeed-Redakteur hat das aber niemand mitgeteilt, sodass dieser von den Aussagen berichtete.
Schlechter Uber-Ruf
Ein Gesprächsthema auf der Veranstaltung war das miese Image von Uber in der Öffentlichkeit. Emil Michael schlug vor, "eine Million Dollar" in die Hand zu nehmen, um damit mehrere "Opposition Researcher" (ein Begriff aus der US-Politik) und Journalisten anzuheuern. Dieses Team sollte Uber helfen, sich gegen kritische Presse zu wehren. Sie sollten "deren Privatleben und das ihrer Familien" durchleuchten, um es ihnen mit gleicher Münze heimzuzahlen.Emil Michael bestritt nicht, diese Aussagen gemacht zu haben, entschuldigte sich aber und verwies darauf, dass es seine private Meinung war und das Ganze nichts mit den Ansichten und Handlungen von Uber zu tun hätte. Auch offiziell bestritt das Unternehmen, jemals Journalisten bespitzelt oder solche Pläne angedacht zu haben.
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