Steve Ballmer: Wettbewerb im Internet ist besser als Netzneutralität
Ex-Microsoft-CEO Steve Ballmer, der mittlerweile Besitzer eines Basketball-Teams ist, hat sich zu einem aktuell vieldiskutierten IT-Thema zu Wort gemeldet: Netzneutralität. Nach Ballmers Meinung ist eine verstärkte Regulierung des Internets nicht notwendig, da der Wettbewerb bereits jetzt gut funktioniere.
Dieser Empfehlung Obamas - der US-Präsident hat keinen direkten Einfluss auf Behörden wie die FCC - stellte sich nun der ehemalige Microsoft-Chef entgegen. Ballmer schrieb in einem Tweet (via GeekWire), dass es für strengere Regeln keinen Grund gebe: "Der Wettbewerb in Sachen Internet-Zugang funktioniert gut. Großartige Investitionen und Preisdruck. Es gibt keinen Grund für mehr FCC-Aufsicht."
Barack Obama hat sich wie erwähnt gegen das Konzept der Bevorzugung gegen Bezahlung gestellt und vorgeschlagen, dass Internet-Zugänge - stationäre wie mobile - als Grundversorgung eingestuft werden sollten. Das wiederum würde der FCC eine strengere Überwachung der Einhaltung von Netzneutralität ermöglichen, was den Providern allergings gar nicht schmeckt.
Siehe auch: Über 100 US-Firmen verteidigen die Netzneutralität
Präsidiale Unterstützung
Die US-amerikanische Debatte rund um Netzneutralität hat seit Anfang der Woche einen besonders einflussreichen Fürsprecher, nämlich US-Präsident Barack Obama persönlich. Obama bezog klar Stellung für die Gleichbehandlung aller Internet-Daten und gegen jegliche Form von Drosselung. Der (unabhängigen) Federal Communications Commission (FCC) empfahl er, die Netzneutralität mit Hilfe von strikten Regeln zu bewahren.Dieser Empfehlung Obamas - der US-Präsident hat keinen direkten Einfluss auf Behörden wie die FCC - stellte sich nun der ehemalige Microsoft-Chef entgegen. Ballmer schrieb in einem Tweet (via GeekWire), dass es für strengere Regeln keinen Grund gebe: "Der Wettbewerb in Sachen Internet-Zugang funktioniert gut. Großartige Investitionen und Preisdruck. Es gibt keinen Grund für mehr FCC-Aufsicht."
Auch Microsoft ist für Netzneutralität
Mit dieser doch eher unerwarteten Wortmeldung stellt sich Steve Ballmer klar gegen die meisten seiner ehemaligen Kollegen bzw. Führungskräfte aus der IT-Industrie. Diese kämpfen seit Monaten und Jahren für eine Erhaltung bzw. Festigung der Netzneutralität, auch Microsoft hat sich bereits mehrfach gegen jegliche "Daten-Diskriminierung" ausgesprochen.Barack Obama hat sich wie erwähnt gegen das Konzept der Bevorzugung gegen Bezahlung gestellt und vorgeschlagen, dass Internet-Zugänge - stationäre wie mobile - als Grundversorgung eingestuft werden sollten. Das wiederum würde der FCC eine strengere Überwachung der Einhaltung von Netzneutralität ermöglichen, was den Providern allergings gar nicht schmeckt.
Siehe auch: Über 100 US-Firmen verteidigen die Netzneutralität
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