Steve Ballmer: Rücktritt als Microsoft-Chef wegen Streits um Nokia?
Offenbar war der Abschied von Steve Ballmer als Microsoft-Chef seine eigene Entscheidung, die obendrein auch noch auf Streitereien wegen der inzwischen erfolgten Übernahme der Gerätesparte von Nokia zurückzuführen sein soll. Dies sagte zumindest Ballmer selbst jetzt in einem Fernsehinterview.
Im Gespräch mit dem US-Fernsehsender CBS erklärte Ballmer, dass er keineswegs gezwungen worden sei, seinen Posten als Microsoft-CEO aufzugeben. Offenbar gab es aber einige hitzige Diskussionen in der Führungsetage des weltgrößten Software-Herstellers, die mit der Übernahme von Nokias Telefon-Sparte im Zusammenhang standen.
"Niemand wollte, dass ich als CEO gehe", sagte Ballmer während des Gesprächs mit den CBS-Moderatoren, bei dem es eigentlich um sein neues Steckenpferd ging, denn er kaufte kürzlich das NBA-Team LA Clippers. Er habe lange mit den anderen Mitgliedern des Vorstands diskutiert und sich immer für die Übernahme ausgesprochen, aber es gab wohl massiven Widerstand, weshalb man sich regelrecht darüber gestritten habe.
Die Führungsspitze von Microsoft habe stets darum gebeten, dass Ballmer weiterhin CEO des Konzerns bleiben solle. Letztlich habe er selbst aber entschieden, seinen Abschied einzuleiten, damit dieser das Unternehmen in die inzwischen von Satya Nadella propagierte Zukunft mit einer Ausrichtung auf mobile Geräte und Cloud-Dienste führen könne.
Heute sei er stolz darauf, dass er bereits am Anfang zu Microsoft gekommen sei, als das Unternehmen nur rund 30 Mitarbeiter hatte und wenige hunderttausend Dollar Gewinn erwirtschaftete - und bis vor kurzem blieb. In dieser Zeit habe er erfolgreich dazu beigetragen, Milliardengewinne zu erwirtschaften, den PC wie man ihn heute kennt zu erschaffen und - so Ballmer mit einem Augenzwinkern - heute einen leider kleiner als erhofften Anteil am Geschäft mit mobilen Geräten zu erlangen.
"Niemand wollte, dass ich als CEO gehe", sagte Ballmer während des Gesprächs mit den CBS-Moderatoren, bei dem es eigentlich um sein neues Steckenpferd ging, denn er kaufte kürzlich das NBA-Team LA Clippers. Er habe lange mit den anderen Mitgliedern des Vorstands diskutiert und sich immer für die Übernahme ausgesprochen, aber es gab wohl massiven Widerstand, weshalb man sich regelrecht darüber gestritten habe.
Abgang früher als geplant
Es habe eigentlich nur zwei Optionen gegeben. Entweder hätte man das Unternehmen, wie inzwischen auch geschehen, übernommen und er hätte dann seinen "Abgang" eingeleitet. Oder aber der Kauf wäre nicht erfolgt und er wäre sofort gegangen, so Ballmer. Wegen der Streitigkeiten habe er sich letztlich aber gedacht, dass es besser sei, das Unternehmen an einen neuen Chef zu übergeben.Die Führungsspitze von Microsoft habe stets darum gebeten, dass Ballmer weiterhin CEO des Konzerns bleiben solle. Letztlich habe er selbst aber entschieden, seinen Abschied einzuleiten, damit dieser das Unternehmen in die inzwischen von Satya Nadella propagierte Zukunft mit einer Ausrichtung auf mobile Geräte und Cloud-Dienste führen könne.
Heute sei er stolz darauf, dass er bereits am Anfang zu Microsoft gekommen sei, als das Unternehmen nur rund 30 Mitarbeiter hatte und wenige hunderttausend Dollar Gewinn erwirtschaftete - und bis vor kurzem blieb. In dieser Zeit habe er erfolgreich dazu beigetragen, Milliardengewinne zu erwirtschaften, den PC wie man ihn heute kennt zu erschaffen und - so Ballmer mit einem Augenzwinkern - heute einen leider kleiner als erhofften Anteil am Geschäft mit mobilen Geräten zu erlangen.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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