Erste Internet-Zugänge mit 300 Megabit pro Sekunde sind zu haben
Der regionale Provider M-Net bietet ab sofort einen der schnellsten stationären Internet-Zugänge für Privatkunden an. Im Download bringen es die aktuellen Tarife nun auf eine Downstream-Bandbreite von immerhin 300 Megabit pro Sekunde.
Während die Kabelnetz-Betreiber sich derzeit bemühen, die Vectoring-Ambitionen der DSL-Anbieter mit einer Aufrüstung auf 200 Megabit pro Sekunde zu kontern, kann M-Net bereits auf seine Glasfaser-Infrastruktur setzen, bei der die Lichtleiter als FTTH bis direkt in die Wohnung des Kunden verlegt sind. Das macht es im Grunde problemlos möglich, je nach Entwicklung des Marktes die Bandbreiten nach oben zu setzen.
Der Netzbetreiber stellt seinen Kunden die FritzBox 7490 inklusiv zum Vertragsabschluss zur Verfügung. Aktuell entfällt bei der Buchung auch der Einrichtungspreis, der im Normalfall bei 39,90 Euro liegt. Der Nutzer muss nicht befürchten, dass die hohe Bandbreite eines Tages nicht mehr zur Verfügung steht, denn eine Drosselung bei einem bestimmten erreichten Durchsatzvolumen ist nicht vorgesehen, siehe: Welche Provider drosseln den Internet-Anschluss und wann? im WinFuture-FAQ.
Das FTTH-Ausbaugebiet von M-Net ist freilich begrenzt. Aktuell können sich Nutzer in Teilen von München, Augsburg und Erlangen für das Angebot entscheiden. Anwender in Regionen, in denen sich kein regionaler Anbieter mit modernen Technologien von den großen Netzbetreibern abheben will, haben in den allermeisten Fällen noch das Nachsehen.
M-Net bietet die Bandbreite derzeit als reinen Internet-Anschluss im Tarif "Surf-Flat 300" zum Preis von 54,90 Euro an. Für eine Monatsgebühr von 59,90 Euro ist auch "Surf&Fon-Flat 300" inklusive eines Festnetzanschlusses zu haben. Dabei gelten jeweils Vertragslaufzeiten von 24 Monaten. Wer bereit ist, im Monat zehn Euro mehr zu zahlen, kann den jeweiligen Tarif aber auch ohne feste Laufzeit haben.
Weitere Informationen: Surf-Flat 300 und Surf&Fon-Flat 300 bei M-Net
Upstream bleibt schwach
Insofern ist es etwas verwunderlich, dass die Kunden hier im Upstream noch schlechter gestellt sein werden, als die Vectoring-Kunden bei den DSL-Anbietern, die wohl demnächst erste Anschlüsse auf Basis der neuen Technologie erhalten werden. 30 Megabit pro Sekunde offeriert M-Net hier. Diese Spezifikation beruht in dem Fall auf reiner Geschäftspolitik, da es auf einer Glasfaser keinen technischen Grund dafür gibt, in der Gegenrichtung geringere Bandbreiten zu realisieren.Der Netzbetreiber stellt seinen Kunden die FritzBox 7490 inklusiv zum Vertragsabschluss zur Verfügung. Aktuell entfällt bei der Buchung auch der Einrichtungspreis, der im Normalfall bei 39,90 Euro liegt. Der Nutzer muss nicht befürchten, dass die hohe Bandbreite eines Tages nicht mehr zur Verfügung steht, denn eine Drosselung bei einem bestimmten erreichten Durchsatzvolumen ist nicht vorgesehen, siehe: Welche Provider drosseln den Internet-Anschluss und wann? im WinFuture-FAQ.
Das FTTH-Ausbaugebiet von M-Net ist freilich begrenzt. Aktuell können sich Nutzer in Teilen von München, Augsburg und Erlangen für das Angebot entscheiden. Anwender in Regionen, in denen sich kein regionaler Anbieter mit modernen Technologien von den großen Netzbetreibern abheben will, haben in den allermeisten Fällen noch das Nachsehen.
M-Net bietet die Bandbreite derzeit als reinen Internet-Anschluss im Tarif "Surf-Flat 300" zum Preis von 54,90 Euro an. Für eine Monatsgebühr von 59,90 Euro ist auch "Surf&Fon-Flat 300" inklusive eines Festnetzanschlusses zu haben. Dabei gelten jeweils Vertragslaufzeiten von 24 Monaten. Wer bereit ist, im Monat zehn Euro mehr zu zahlen, kann den jeweiligen Tarif aber auch ohne feste Laufzeit haben.
Weitere Informationen: Surf-Flat 300 und Surf&Fon-Flat 300 bei M-Net
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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