OS X erhält erstes Push-Update ohne Rückfrage beim Nutzer
Der Computer-Konzern Apple hat erstmals begonnen, ein Sicherheits-Update für sein Betriebssystem OS X zu verbreiten, ohne, dass noch einmal eine Rückfrage beim Nutzer durchgeführt wird. Der Patch soll einen kritischen Fehler beheben, der sich nicht auf Macs beschränkt.
Zu finden ist der Bug im Network Time Protokoll (NTP), das zum Unix-Unterbau des Apple-Systems gehört. Dieses ist dafür zuständig, dass die Rechner sich automatisch mit Zeitservern im Internet synchronisieren. Die Schwachstelle bot Angreifern die Möglichkeit, über einen Buffer Overflow Code ins System einzuschleusen und so im schlimmsten Fall den Rechner komplett zu übernehmen.
Entdeckt hatten den Fehler Sicherheitsforscher der Carnegie Mellon University. Ihm wird so viel Bedeutung beigemessen, dass auch das US-Heimatschutzministerium eine offizielle Warnung herausgegeben hat. Immerhin besteht die Gefahr, dass über die Schwachstelle auch zahlreiche Server übernommen werden können, die mit Unix oder Linux laufen.
Apple-Sprecher Bill Evans erklärte der Nachrichtenagentur Reuters nun, dass man in diesem Fall erstmals von der Möglichkeit Gebrauch gemacht hat, Push-Updates auszurollen. Die entsprechende Funktion war vor zwei Jahren in OS X integriert worden. Der Nutzer muss seinen Rechner dabei nicht neu starten, sondern bekommt lediglich einen Hinweis angezeigt, dass ein Update eingespielt wurde.
Auf diesem Weg sorgt Apple dafür, dass möglichst schnell ein großer Anteil der eigenen Plattform geschützt ist - noch bevor die Sicherheitslücke tatsächlich von Angreifern ausgenutzt wird. Denn im Zweifel hat man es mit zahlreichen Update-Muffeln zu tun, die auch kritische Aktualisierungen gern ignorieren. Die Kehrseite der Medaille ist dabei, dass immer ein gewisses Risiko besteht, dass ein Patch auf einzelnen Systemen Probleme verursacht. Nutzer, die ihre Rechner in spezielleren Konfigurationen betreiben und Schwierigkeiten befürchten, können das Auto-Update in den Systemeinstellungen deaktivieren.
Entdeckt hatten den Fehler Sicherheitsforscher der Carnegie Mellon University. Ihm wird so viel Bedeutung beigemessen, dass auch das US-Heimatschutzministerium eine offizielle Warnung herausgegeben hat. Immerhin besteht die Gefahr, dass über die Schwachstelle auch zahlreiche Server übernommen werden können, die mit Unix oder Linux laufen.
Apple-Sprecher Bill Evans erklärte der Nachrichtenagentur Reuters nun, dass man in diesem Fall erstmals von der Möglichkeit Gebrauch gemacht hat, Push-Updates auszurollen. Die entsprechende Funktion war vor zwei Jahren in OS X integriert worden. Der Nutzer muss seinen Rechner dabei nicht neu starten, sondern bekommt lediglich einen Hinweis angezeigt, dass ein Update eingespielt wurde.
Auf diesem Weg sorgt Apple dafür, dass möglichst schnell ein großer Anteil der eigenen Plattform geschützt ist - noch bevor die Sicherheitslücke tatsächlich von Angreifern ausgenutzt wird. Denn im Zweifel hat man es mit zahlreichen Update-Muffeln zu tun, die auch kritische Aktualisierungen gern ignorieren. Die Kehrseite der Medaille ist dabei, dass immer ein gewisses Risiko besteht, dass ein Patch auf einzelnen Systemen Probleme verursacht. Nutzer, die ihre Rechner in spezielleren Konfigurationen betreiben und Schwierigkeiten befürchten, können das Auto-Update in den Systemeinstellungen deaktivieren.
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