PETA attackiert Google wegen des Missbrauchs eines Kamels
Das letzte Projekt des Google Street View-Teams, bei dem die Liwa-Oase umfassend für den Panorama-Dienst aufgenommen wurde, bringt dem Unternehmen nicht nur Anerkennung. Die Tierschutz-Fundamentalisten von PETA haben die Anfertigung der Aufnahmen scharf kritisiert.
Dabei geht es aber nicht darum, dass die Google-Mitarbeiter hier in sensible Lebensräume seltener Wüsten-Bewohner eingedrungen wären. Stein des Anstoßes nahmen die Tierrechtler daran, dass der so genannte Trekker, mit dem die Panorama-Aufnahmen geschossen wurden, diesmal nicht auf einem Fahrzeug, sondern auf einem Kamel montiert war.
Bei Google sah man das traditionelle Nutztier der Menschen, die in dieser Region leben, als ideales Mittel an, um die Fotos anzufertigen. Immerhin wurde der Trekker eigens als kleinere, tragbare Version des klassischen Kamera-Autos entwickelt, um Orte dokumentieren zu können, die mit Fahrzeugen nicht oder nur schwer zu erreichen sind. Im aktuellen Fall ging es dabei auch darum, die hohen Sanddünen in der arabischen Wüste zu erklimmen, was für die Tiere kein Problem darstellt.
Aus Sicht der PETA-Präsidentin Ingrid E. Newkirk sei es Google aber vor allem darum gegangen, der Aktion einen besonderen Anstrich zu geben, der zu Lasten des Tieres ging. "Jeder, der etwas über die Region gelesen hat oder sie besuchte, weiß, dass Kamele ein hartes Schicksal haben", erklärte Newkirk laut einem Bericht des Magazins Kitsap Sun.
Aus ihrer Perspektive hätte das Unternehmen durchaus die Möglichkeit gehabt, auf herkömmliche Fahrzeuge zurückzugreifen. "Jeeps sind heute in der Wüste weit verbreitet, ebenso Leichtflugzeuge oder auch Dünen-Buggies", führte die PETA-Chefin aus. Sogar auf Satellitenfotos hätte sich Google demnach beschränken können.
Vermutlich wäre die Kritik noch härter ausgefallen, wenn Newkirk gewusst hätte, dass das zehn Jahre alte Kamel namens "Raffia" sogar sehr früh aufstehen musste. Um die idealen Bedingungen für Fotoaufnahmen zu haben, wurde es von seinem Führer schon um 6 Uhr Morgens zu den Aufnahmeplätzen gebracht.
Bei Google sah man das traditionelle Nutztier der Menschen, die in dieser Region leben, als ideales Mittel an, um die Fotos anzufertigen. Immerhin wurde der Trekker eigens als kleinere, tragbare Version des klassischen Kamera-Autos entwickelt, um Orte dokumentieren zu können, die mit Fahrzeugen nicht oder nur schwer zu erreichen sind. Im aktuellen Fall ging es dabei auch darum, die hohen Sanddünen in der arabischen Wüste zu erklimmen, was für die Tiere kein Problem darstellt.
Aus Sicht der PETA-Präsidentin Ingrid E. Newkirk sei es Google aber vor allem darum gegangen, der Aktion einen besonderen Anstrich zu geben, der zu Lasten des Tieres ging. "Jeder, der etwas über die Region gelesen hat oder sie besuchte, weiß, dass Kamele ein hartes Schicksal haben", erklärte Newkirk laut einem Bericht des Magazins Kitsap Sun.
Aus ihrer Perspektive hätte das Unternehmen durchaus die Möglichkeit gehabt, auf herkömmliche Fahrzeuge zurückzugreifen. "Jeeps sind heute in der Wüste weit verbreitet, ebenso Leichtflugzeuge oder auch Dünen-Buggies", führte die PETA-Chefin aus. Sogar auf Satellitenfotos hätte sich Google demnach beschränken können.
Vermutlich wäre die Kritik noch härter ausgefallen, wenn Newkirk gewusst hätte, dass das zehn Jahre alte Kamel namens "Raffia" sogar sehr früh aufstehen musste. Um die idealen Bedingungen für Fotoaufnahmen zu haben, wurde es von seinem Führer schon um 6 Uhr Morgens zu den Aufnahmeplätzen gebracht.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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