Ab durch die Wüste: Google lichtet mit Kamera-Kamel die Liwa-Oase ab
Um seinen Nutzern eine der beeindruckendsten und für uns fremdartigsten Landschaften der Welt näherzubringen, hat das Street View-Team von Google nach Autos, Fahrrädern und Rucksäcken einen neuen Platz für seine Panorama-Kameras gefunden: Den Rücken eines Kamels.
Auf diesem Weg gelang es den Street View-Machern, die Liwa-Oase und die sie umgebende Wüste in den Vereinigten Arabischen Emiraten für den Panorama-Dienst abzulichten. Die Region gehört zu den ältesten Siedlungsgebieten der Menschheit, obwohl sie auf den ersten Blick nicht gerade einladend wirkt. Immerhin wird die Umgebung der Oase von Sanddünen geprägt, die bis zu 40 Meter hoch werden können.
In der größten Oase der arabischen Halbinsel selbst, die sich wie ein Gürtel über 150 Kilometer durch die Wüste zieht, leben derzeit rund 20.000 Menschen. Diese können ihren Stammbaum zum Teil bis zu den ersten Stämmen zurückverfolgen, die sich vor rund 50.000 Jahren in der Region angesiedelt haben. Bestimmt wird das Leben hier von der Landwirtschaft - vor allem Dattelpalmen, aber auch Gemüse liefern die Oasen-Bewohner in den Rest des Landes und auch darüber hinaus.
Internationale Bedeutung hat die Region auch durch das Festival "Al Dhafra". In jedem Dezember kommen hier Menschen mit ihren Kamelen aus verschiedenen Ländern zusammen und in der Wüste entsteht eine neue Stadt aus Beduinen-Zelten. Den Mittelpunkt des Festivals bildet das Kamelrennen. Zum Rahmenprogramm gehört aber auch ein Wettbewerb, bei dem das schönste aller Kamele gewählt wird.
Zentrales technisches Element des neuen Angebots in Street View ist der Trekker. Bei diesem handelt es sich um eine kompaktere Version des Kamera-Systems, den Google auf die bekannten Kameraautos montiert. Die Mitarbeiter des Unternehmens setzten diesen bereits ein, um Gegenden aufzunehmen, die für Autos nicht erreichbar sind, darunter der Teilchenbeschleuniger am CERN und die japanische Geisterinsel Hashima. Nun fiel die Wahl erstmals auf ein traditionelles Reittier. "Mit Hilfe der Kamele konnten wir sehr authentische Bilder der Wüste einfangen und gleichzeitig die empfindliche Umgebung schonen", erklärte Najeeb Jarrar, Produkt Marketing Manager für Google Street View im Mittleren Osten und Nordafrika.
In der größten Oase der arabischen Halbinsel selbst, die sich wie ein Gürtel über 150 Kilometer durch die Wüste zieht, leben derzeit rund 20.000 Menschen. Diese können ihren Stammbaum zum Teil bis zu den ersten Stämmen zurückverfolgen, die sich vor rund 50.000 Jahren in der Region angesiedelt haben. Bestimmt wird das Leben hier von der Landwirtschaft - vor allem Dattelpalmen, aber auch Gemüse liefern die Oasen-Bewohner in den Rest des Landes und auch darüber hinaus.
Internationale Bedeutung hat die Region auch durch das Festival "Al Dhafra". In jedem Dezember kommen hier Menschen mit ihren Kamelen aus verschiedenen Ländern zusammen und in der Wüste entsteht eine neue Stadt aus Beduinen-Zelten. Den Mittelpunkt des Festivals bildet das Kamelrennen. Zum Rahmenprogramm gehört aber auch ein Wettbewerb, bei dem das schönste aller Kamele gewählt wird.
Zentrales technisches Element des neuen Angebots in Street View ist der Trekker. Bei diesem handelt es sich um eine kompaktere Version des Kamera-Systems, den Google auf die bekannten Kameraautos montiert. Die Mitarbeiter des Unternehmens setzten diesen bereits ein, um Gegenden aufzunehmen, die für Autos nicht erreichbar sind, darunter der Teilchenbeschleuniger am CERN und die japanische Geisterinsel Hashima. Nun fiel die Wahl erstmals auf ein traditionelles Reittier. "Mit Hilfe der Kamele konnten wir sehr authentische Bilder der Wüste einfangen und gleichzeitig die empfindliche Umgebung schonen", erklärte Najeeb Jarrar, Produkt Marketing Manager für Google Street View im Mittleren Osten und Nordafrika.
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