Gerücht: Google plant seinen eigenen WhatsApp-Konkurrenten
Nach dem gescheiterten Übernahmeangebot von WhatsApp durch Google soll der Suchmaschinenriese bereits dabei sein, eine eigene Messenger-App zu entwickeln. Die Arbeiten an dem neuen Service sollen schon weit vorangeschritten sein - die ersten Test starten demnächst in Indien.
Google soll die ersten Versionen ihres WhatsApp-Konkurrenten im Eigenbau schon bald öffentlich testen, schreibt die Economic Times. Das Magazin hat von dem bisher geheimen Projekt eine Menge Details zusammengetragen. So soll Google kurz nach der missglückten Übernahme von WhatsApp begonnen haben, selbst einen Client zu entwickeln. Der Grund ist einfach: das mobile Messaging ist ein riesiger Markt, der stetig wächst.
Zahlen zur Nutzung in Indien.
Weder das soziale Netzwerk Google+ noch Google Hangouts haben die Erwartungen des Konzerns bisher erfüllt und werden von den Kunden nennenswert genutzt. Stattdessen teilen sich den Markt der SMS- und Kommunikations-Alternativen heutzutage vor allem WhatsApp, Facebook Messenger, LINE, WeChat und in einigen Teilbereichen der BlackBerry Messenger BBM unter einander auf.
Siehe auch: Tschüss WhatsApp - das sind die Alternativen
Alle anderen - auch die noch so kleinen Anbieter - haben ihre Basis gefunden, weil sie wie zum Beispiel LINE, genau auf die Bedürfnisse und Angewohnheiten länderspezifisch eingehen.
Mehr dazu: WhatsApp knackt Marke von halber Milliarde Nutzer
Laut der Economic Times ist nun der Google-Produkt-Manager Nikhyl Singhal erst kürzlich nach Indien gereist, um das Ecosystem vor Ort genau kennen zu lernen und die dortige Konkurrenz genau zu untersuchen. Ziel ist es, die bestmögliche Kombination an Features für die eigene App zusammenzustellen.
Wie der neue Dienst heißen soll, ist noch nicht bekannt. Dafür ist klar, dass er wie die anderen Angebote nur mit einem Google-Konto genutzt werden kann. Der Dienst soll komplett kostenlos angeboten werden und schon Anfang 2015 vorgestellt werden. Ob der Zeitplan dann für die weltweite Verfügbarkeit gilt, oder ob es zunächst nur ein beschränktes Angebot sein wird, ist nicht bekannt.
Zahlen zur Nutzung in Indien.
Kommunikations-Alternativen
Doch die eigenen Bemühungen, den Kunden an die hauseigenen Plattformen zu gewöhnen, ist bislang schief gelaufen.Weder das soziale Netzwerk Google+ noch Google Hangouts haben die Erwartungen des Konzerns bisher erfüllt und werden von den Kunden nennenswert genutzt. Stattdessen teilen sich den Markt der SMS- und Kommunikations-Alternativen heutzutage vor allem WhatsApp, Facebook Messenger, LINE, WeChat und in einigen Teilbereichen der BlackBerry Messenger BBM unter einander auf.
Siehe auch: Tschüss WhatsApp - das sind die Alternativen
Alle anderen - auch die noch so kleinen Anbieter - haben ihre Basis gefunden, weil sie wie zum Beispiel LINE, genau auf die Bedürfnisse und Angewohnheiten länderspezifisch eingehen.
Schnell wachsende Märkte
Google will mitmischen und macht daher den ersten neuen Versuch mit einem Messenger in Indien. Indien ist einer der am schnellsten wachsenden Märkte im Mobilfunkbereich. Text-Messenger sind dort weit verbreitet - wer es dort schafft, hat gute Chancen einen weltweiten Erfolg zu generieren. Von derzeit rund 600 Millionen WhatsApp-Nutzern sind allein 65 Millionen aus Indien.Mehr dazu: WhatsApp knackt Marke von halber Milliarde Nutzer
Laut der Economic Times ist nun der Google-Produkt-Manager Nikhyl Singhal erst kürzlich nach Indien gereist, um das Ecosystem vor Ort genau kennen zu lernen und die dortige Konkurrenz genau zu untersuchen. Ziel ist es, die bestmögliche Kombination an Features für die eigene App zusammenzustellen.
Wie der neue Dienst heißen soll, ist noch nicht bekannt. Dafür ist klar, dass er wie die anderen Angebote nur mit einem Google-Konto genutzt werden kann. Der Dienst soll komplett kostenlos angeboten werden und schon Anfang 2015 vorgestellt werden. Ob der Zeitplan dann für die weltweite Verfügbarkeit gilt, oder ob es zunächst nur ein beschränktes Angebot sein wird, ist nicht bekannt.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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