WhatsApp bekommt Sprachfunktion technisch nicht umgesetzt
Die Integration der VoIP-Funktion in den populären WhatsApp-Messenger verzögert sich weiter. Nachdem es kürzlich so aussah, als würde das bereits vor Monaten angekündigte Feature nun endlich verfügbar gemacht, nahm Firmenchef Jan Koum den Nutzern diese Hoffnung nun wieder.
Eigentlich sollte die Telefonie-Funktion bereits im zweiten Quartal dieses Jahres Einzug in die App halten. Doch der Zeitraum verstrich, ohne, dass etwas geschah oder ein Vertreter der Facebook-Tochter näher auf den Stand der Entwicklung einging. Kürzlich gab es dann Hinweise, dass das Feature mit der nächsten Version ausgespielt wird. Doch auch hier passierte wieder nichts.
Wie Koum nun auf der Code/Mobile-Konferenz ausführte, hätten die Entwickler noch mit einigen technischen Problemen zu kämpfen. So habe die App auf den meisten Geräten keinen vollen Zugriff auf alle verfügbaren Mikrofone, wodurch die Umsetzung einer Unterdrückung von Hintergrundgeräuschen erschwert wird.
Weitere Schwierigkeiten hätten sich beim Umgang mit einer schlechten Netzabdeckung und infolge dessen zu geringen Datenraten ergeben. So habe man derzeit noch keine besonders gute Lösung dafür, wie sich die App verhalten soll, wenn ausschließlich EDGE-Verbindungen verfügbar sind. Dieser Zustand, der hierzulande eher vorübergehend bei Aufenthalten im Ländlichen Raum auftritt, ist beispielsweise für Millionen von WhatsApp-Nutzern in Entwicklungsländern durchgängige Realität.
Koum sicherte nun zu, dass man alles daran setze, die bestehenden Probleme schnellstmöglich zu lösen. Das Ziel besteht nun darin, eine entsprechend aufgerüstete Version von WhatsApp im Laufe des ersten Quartals im kommenden Jahr zur Verfügung zu stellen.
Angesichts dessen, dass die Sprachtelefonie für WhatsApp ein neuer Bereich ist, sind auftretende Schwierigkeiten nicht völlig verwunderlich. Ob das Unternehmen dabei Hilfe vom Mutterkonzern Facebook bekommt, ist unklar
Zum Thema: WhatsApp: VoIP-Funktion wohl mit Funktion für strafbare Mitschnitte
Wie Koum nun auf der Code/Mobile-Konferenz ausführte, hätten die Entwickler noch mit einigen technischen Problemen zu kämpfen. So habe die App auf den meisten Geräten keinen vollen Zugriff auf alle verfügbaren Mikrofone, wodurch die Umsetzung einer Unterdrückung von Hintergrundgeräuschen erschwert wird.
Weitere Schwierigkeiten hätten sich beim Umgang mit einer schlechten Netzabdeckung und infolge dessen zu geringen Datenraten ergeben. So habe man derzeit noch keine besonders gute Lösung dafür, wie sich die App verhalten soll, wenn ausschließlich EDGE-Verbindungen verfügbar sind. Dieser Zustand, der hierzulande eher vorübergehend bei Aufenthalten im Ländlichen Raum auftritt, ist beispielsweise für Millionen von WhatsApp-Nutzern in Entwicklungsländern durchgängige Realität.
Koum sicherte nun zu, dass man alles daran setze, die bestehenden Probleme schnellstmöglich zu lösen. Das Ziel besteht nun darin, eine entsprechend aufgerüstete Version von WhatsApp im Laufe des ersten Quartals im kommenden Jahr zur Verfügung zu stellen.
Angesichts dessen, dass die Sprachtelefonie für WhatsApp ein neuer Bereich ist, sind auftretende Schwierigkeiten nicht völlig verwunderlich. Ob das Unternehmen dabei Hilfe vom Mutterkonzern Facebook bekommt, ist unklar
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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