WhatsApp-Gründer: Wir werden nicht von den Borg assimiliert
Der Messenger WhatsApp konnte zuletzt in einigen wichtigen Märkten längst nicht mehr so stark wachsen, wie es dessen Betreiber eigentlich erwartet hätten. Trotzdem zeigte man sich zuversichtlich, nach der Übernahme durch Facebook nicht zum Junior-Partner abgestuft zu werden.
"Das weitere Wachstum in den USA ist eine große Herausforderung für uns", erklärte Brian Acton, einer der beiden Gründer von WhatsApp, laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters. Andere Märkte, wo man vor ähnlichen Problemen stehe, seien beispielsweise Japan und Taiwan. Mit etwas mehr Mühe hätte WhatsApp in diesen weitaus erfolgreicher sein können, räumte Acton ein.
Ein Zusammenschluss der beiden Plattformen wäre ein großes Risiko, so Acton. Das zeigten allein schon die Reaktionen zahlreicher Nutzer auf die Bekanntgabe der Übernahme. WhatsApp sei für Facebook aber auch in seiner jetzigen Form von großem Wert. Denn, so Acton, perspektivisch werde man die Nutzerbasis des Gesamtkonzerns um rund eine Milliarde User erweitern.
"Wir sehen das nicht aus einer Perspektive wie 'Wir werden von den Borg assimiliert'", führte Acton aus und bemühte sich weiter, die Befürchtungen von Nutzern zu zerstreuen, durch den Zusammenschluss mit dem Social Network würden die Daten der Nutzer in großem Umfang in dessen Informations-Pool gespült. "Wir haben außer einer Telefonnummer nicht viel", so der WhatsApp-Mitbegründer. Die Mitarbeiter würden sich keineswegs durch die versandten Nachrichten wühlen - die ohnehin verschlüsselt wären und nicht zentral gespeichert sind.
WhatsApp bringt Facebook viele Nutzer
In seinem ersten öffentlichen Auftritt seit der Verkündung der Übernahme des Dienstes durch Facebook für 19 Milliarden Dollar versprühte Acton trotz dieser kleineren Probleme aber auch eine Menge Optimismus. So würden die Beziehungen zum neuen Mutterkonzern Facebook durchaus auf Augenhöhe ablaufen und es sei allen Beteiligten klar, dass die Zusammenarbeit nur funktionieren werde, wenn WhatsApp im Kern eigenständig bleibe.Ein Zusammenschluss der beiden Plattformen wäre ein großes Risiko, so Acton. Das zeigten allein schon die Reaktionen zahlreicher Nutzer auf die Bekanntgabe der Übernahme. WhatsApp sei für Facebook aber auch in seiner jetzigen Form von großem Wert. Denn, so Acton, perspektivisch werde man die Nutzerbasis des Gesamtkonzerns um rund eine Milliarde User erweitern.
"Wir sehen das nicht aus einer Perspektive wie 'Wir werden von den Borg assimiliert'", führte Acton aus und bemühte sich weiter, die Befürchtungen von Nutzern zu zerstreuen, durch den Zusammenschluss mit dem Social Network würden die Daten der Nutzer in großem Umfang in dessen Informations-Pool gespült. "Wir haben außer einer Telefonnummer nicht viel", so der WhatsApp-Mitbegründer. Die Mitarbeiter würden sich keineswegs durch die versandten Nachrichten wühlen - die ohnehin verschlüsselt wären und nicht zentral gespeichert sind.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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