JPEGs werden durch den Einsatz von Mozilla noch einmal kleiner
Das Open Source-Unternehmen Mozilla hat einige seiner Entwickler auf das klassische Bildformat JPEG angesetzt. Ihnen ist es inzwischen gelungen, das Kompressions-Werkzeug der Firma weiter zu optimieren und bei voller Kompatibilität nun kleinere Dateien zu erzeugen.
Die Größe einer Bilddatei ist bei gleicher Qualität dadurch um bis zu 5 Prozent geringer. Das klingt bei erster Betrachtung nicht nach einer deutlichen Verbesserung, doch die Auswirkungen werden in verschiedenen Bereichen durchaus signifikant sein. Insbesondere bei Webseiten mit vielen JPEG-Bildern sollen sich die Ladezeiten so teils spürbar verkürzen.
Die Freude über den Erfolg ist aber auch bei den Betreibern des Social Networks Facebook groß. Die Plattform muss immerhin viele Milliarden Bild-Dateien verarbeiten und vorhalten. Eine Ersparnis von 5 Prozent kann sich hier durchaus spürbar in den Budgets für den Ausbau und den Betrieb von Datenzentren auswirken. Bei Facebook hat man umgehend begonnen das Kompressions-Tool Mozjpeg 2.0 zu testen. Weiterhin wurden spontan noch 60.000 Dollar für die Weiterentwicklung gespendet.
Eine Optimierung um 5 Prozent ist auch daher bemerkenswert, da es JPEG inzwischen seit über 20 Jahren gibt und die Mozilla-Entwickler nicht die ersten sind, die an einer weiteren Optimierung arbeiteten. Bereits zuvor war es ihnen gelungen, den Speicherbedarf bei gleichbleibender Qualitätzu senken - allerdings galt dies nur bei progressivem JPEG. Die nun erreichten weiteren 5 Prozent werden allerdings bei allen Varianten verzeichnet.
Die Freude über den Erfolg ist aber auch bei den Betreibern des Social Networks Facebook groß. Die Plattform muss immerhin viele Milliarden Bild-Dateien verarbeiten und vorhalten. Eine Ersparnis von 5 Prozent kann sich hier durchaus spürbar in den Budgets für den Ausbau und den Betrieb von Datenzentren auswirken. Bei Facebook hat man umgehend begonnen das Kompressions-Tool Mozjpeg 2.0 zu testen. Weiterhin wurden spontan noch 60.000 Dollar für die Weiterentwicklung gespendet.
Eine Optimierung um 5 Prozent ist auch daher bemerkenswert, da es JPEG inzwischen seit über 20 Jahren gibt und die Mozilla-Entwickler nicht die ersten sind, die an einer weiteren Optimierung arbeiteten. Bereits zuvor war es ihnen gelungen, den Speicherbedarf bei gleichbleibender Qualitätzu senken - allerdings galt dies nur bei progressivem JPEG. Die nun erreichten weiteren 5 Prozent werden allerdings bei allen Varianten verzeichnet.
Alternativen haben es schwer
JPEG ist seit langer Zeit das dominierende Bildformat im Netz. Um daran etwas zu ändern, wird es wohl notwendig sein, eine ganze Reihe von entscheidenden Verbesserungen mitzubringen. Denn schon das PNG-Format, das einiges mehr zu bieten hat, fristet noch immer ein Nischendasein. Da man bei Mozilla anhand dessen davon ausging, dass auch Googles Anlauf mit WebP nicht viel bringen wird, konzentrierte man sich lieber auf die Optimierung des faktischen Standards.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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