Crytek: Britischer Teil zerfällt inzwischen führungslos
Die anhaltenden Finanzprobleme des Spieleherstellers Crytek sorgen inzwischen dafür, dass das Unternehmen auch sehr wichtige Persönlichkeiten verliert. In Großbritannien sollen bereits mehrere Top-Leute die Firma verlassen haben.
So habe gerade erst der Game Director des Titels "Homefront: The Revolution", Hasit Zala, seinen Posten geräumt. Das berichtet das Spielemagazin Kotaku unter Berufung auf drei verschiedene Quellen, die mit den Vorgängen im Unternehmen vertraut sein sollen. Zala war demnach auch im Führungs-Team des Free-to-Play-Angebotes Warface tätig.
Zuvor soll auch schon Ben Harris, der als Development Manager bei Crytek UK tätig war, dem Unternehmen den Rücken gekehrt haben. Neben diesen Managern würde auch eine ganze Reihe weiterer Mitarbeiter nach einem neuen Job Ausschau halten - und bei einigen soll dies bereits von Erfolg gekrönt gewesen sein. Um wie viele Personen es sich konkret handelt, ist derzeit aber noch nicht bekannt.
Hinzu kommt, dass der Leiter von Crytek UK, Karl Hilton, nicht mehr länger die Verantwortung tragen will. Dieser will zwar weiterhin bei der Firma bleiben - aber nicht mehr in führender Position. "Dadurch entsteht die verrückte Situation, dass es kein oberes Management mehr gibt", erklärte eine der Quellen die Lage in der Firma. Alles gehe nur noch immer weiter bergab.
Noch im Juni wurden Probleme von der Firmenspitze dementiert. Doch inzwischen sollen die Schwierigkeiten auch auf den Stammsitz in Deutschland durchschlagen. Zwei Mitarbeiter, die Entlassen wurden, sollen gegenüber dem Magazin angegeben haben, dass auch sie ihre abschließende Gehaltszahlung noch nicht erhalten haben.
Zuvor soll auch schon Ben Harris, der als Development Manager bei Crytek UK tätig war, dem Unternehmen den Rücken gekehrt haben. Neben diesen Managern würde auch eine ganze Reihe weiterer Mitarbeiter nach einem neuen Job Ausschau halten - und bei einigen soll dies bereits von Erfolg gekrönt gewesen sein. Um wie viele Personen es sich konkret handelt, ist derzeit aber noch nicht bekannt.
Hinzu kommt, dass der Leiter von Crytek UK, Karl Hilton, nicht mehr länger die Verantwortung tragen will. Dieser will zwar weiterhin bei der Firma bleiben - aber nicht mehr in führender Position. "Dadurch entsteht die verrückte Situation, dass es kein oberes Management mehr gibt", erklärte eine der Quellen die Lage in der Firma. Alles gehe nur noch immer weiter bergab.
Durchschlag nach Deutschland
Crytek geriet in der letzten Zeit zunehmend in finanzielle Schwierigkeiten. In Großbritannien sollen infolge dessen die Beschäftigten schon seit längerer Zeit nicht mehr bezahlt worden sein. Sie waren daraufhin schon vor einigen Tagen nicht mehr bereit, mit ihren eigentlichen Arbeiten fortzufahren.Noch im Juni wurden Probleme von der Firmenspitze dementiert. Doch inzwischen sollen die Schwierigkeiten auch auf den Stammsitz in Deutschland durchschlagen. Zwei Mitarbeiter, die Entlassen wurden, sollen gegenüber dem Magazin angegeben haben, dass auch sie ihre abschließende Gehaltszahlung noch nicht erhalten haben.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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