Crytek schrammte an einer Pleite vorbei und wird vielleicht verkauft
Der Spieleentwickler Crytek soll kurz vor der Pleite gestanden haben. Die Zukunft des Unternehmens aus Frankfurt am Main ist derzeit offenbar alles andere als sicher. Im Raum stehen daher Spekulationen über einen Verkauf der Firma, wofür es bereits Interessenten geben soll.
Nach Informationen des Magazins GameStar habe Crytek im April dieses Jahres quasi kurz vor der Insolvenz gestanden. Die Ursache soll in schlechten Verkaufszahlen wichtiger Titel wie "Crysis 3" und "Ryse: Son of Rome" liegen. Aber auch in verschiedenen anderen Bereichen läuft es wohl nicht so gut für das Unternehmen.
So seien auch die Geschäfte bei Free-to-Play-Titeln nicht gerade berauschend. Und auch die Lizenzierung der Cryengine an andere Hersteller läuft eher mäßig, da es mit den entsprechenden Produkten von Epic und Unity eine starke Konkurrenz gibt.
Was einen möglichen Verkauf angeht, steht vor allem ein Name im Raum: Das Unternehmen Wargaming aus Weißrussland. Dieses machte sich vor allem mit dem Titel "World of Tanks" einen Namen. Interessant wäre die deutsche Spieleschmiede dabei durchaus, denn diese hat neben ihren Gaming-Produkten auch noch andere lukrative Geschäfte vorzuweisen. So liefert man beispielsweise auch Simulator-Anwendungen an das US-Militär. Dieser Sektor stellt potenziell einen ertragreichen Markt da, auch wenn bisher noch nichts Genaues darüber bekannt ist, wieviel Umsatz Crytek hier macht. Und auch mit Software für Architekten bedient das Unternehmen einen Markt, in dem Geld vorhanden ist.
So seien auch die Geschäfte bei Free-to-Play-Titeln nicht gerade berauschend. Und auch die Lizenzierung der Cryengine an andere Hersteller läuft eher mäßig, da es mit den entsprechenden Produkten von Epic und Unity eine starke Konkurrenz gibt.
Finanzspritze in Aussicht
Nach Angaben von Avni Yerli, einem der Firmengründer, habe man nun aber eine Finanzspritze in Aussicht, die Crytek wieder auf Kurs bringen soll. Grundsätzlich bestätigte er dabei, dass es in der letzten Zeit Probleme gab, ging aber nicht auf Einzelheiten ein. Dem Vernehmen nach soll es in den letzten Monaten allerdings unter anderem zu verspäteten Gehaltszahlungen an die rund 800 Mitarbeiter gekommen sein. Das Unternehmen verfügt neben seinem Hauptsitz in Deutschland auch über Niederlassungen in den USA, China und Großbritannien.Was einen möglichen Verkauf angeht, steht vor allem ein Name im Raum: Das Unternehmen Wargaming aus Weißrussland. Dieses machte sich vor allem mit dem Titel "World of Tanks" einen Namen. Interessant wäre die deutsche Spieleschmiede dabei durchaus, denn diese hat neben ihren Gaming-Produkten auch noch andere lukrative Geschäfte vorzuweisen. So liefert man beispielsweise auch Simulator-Anwendungen an das US-Militär. Dieser Sektor stellt potenziell einen ertragreichen Markt da, auch wenn bisher noch nichts Genaues darüber bekannt ist, wieviel Umsatz Crytek hier macht. Und auch mit Software für Architekten bedient das Unternehmen einen Markt, in dem Geld vorhanden ist.
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Christian Kahle
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