Bahn: Alle ICEs haben bis Jahresende WLAN, aber nicht immer Internet
Die Deutsche Bahn will den Ausbau von WLAN-Zugängen in ICE-Zügen schneller voranbringen und noch in diesem Jahr quasi die gesamte Flotte mit Breitband-Funktechnik ausgestattet haben. Die Hürde liegt dann allerdings in der Datenverbindung nach außen.
Die Bahn arbeitet schon seit einiger Zeit an dem Projekt und kann bereits erste Ergebnisse vorweisen. So sei die technische Ausrüstung des rund 5.200 Kilometer langen ICE-Kernnetzes, auf dem rund 98 Prozent der ICE-Verkehrsleistung erbracht werden, abgeschlossen, teilte die Bahn mit. Auf 3.000 Strecken-Kilometern wird der Service hier bereits angeboten. Für die übrigen 2.200 Kilometer läuft derzeit der Testbetrieb und im Laufe dieses Jahres erfolgt die offizielle Freigabe.
Die Bedeutung des Projekts ist auf höchster politischer Ebene zumindest angekommen. "Die Bahn kann das Verkehrsmittel des digitalen Zeitalters werden", erklärte Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und Digitale Infrastruktur. Denn die zahlreicher werdenden Nutzer, die viel Zeit im Netz verbringen, könnten ein wichtiger Kundenstamm für die Bahn werden. Immerhin können diese hier ihre Reisezeit nutzen, um an ihren Geräte zu arbeiten - vorausgesetzt natürlich, die Daten fließen.
Neben dem Ausbau der Infrastruktur plant die Bahn auch weitere Anwendungen, die für ihre Kunden nützlich sind. Den Schwerpunkt bildet hier der "DB Navigator", der bereits Echtzeit-Informationen zu Pünktlichkeit und Störungen, Reiseplan und die Möglichkeit zum Kauf eines Handy-Tickets bietet.
Knackpunkt wird die Anbindung nach außen
Aktuell sind laut der Bahn 200 ICE-Züge mit der notwendigen Technik ausgestattet. Die Umrüstung der gesamten Flotte mit 255 ICE-Zügen soll bis Ende 2014 weitgehend abgeschlossen sein, hieß es. Allerdings heißt dies noch nicht, dass die Reisenden trotz eines WLAN-Signals auch überall eine Verbindung zum Netz haben. Denn die Außenanbindung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom, die beispielsweise die Strecke Nürnberg-Passau erst bis Juni 2015 komplett abdecken will.Die Bedeutung des Projekts ist auf höchster politischer Ebene zumindest angekommen. "Die Bahn kann das Verkehrsmittel des digitalen Zeitalters werden", erklärte Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und Digitale Infrastruktur. Denn die zahlreicher werdenden Nutzer, die viel Zeit im Netz verbringen, könnten ein wichtiger Kundenstamm für die Bahn werden. Immerhin können diese hier ihre Reisezeit nutzen, um an ihren Geräte zu arbeiten - vorausgesetzt natürlich, die Daten fließen.
Neben dem Ausbau der Infrastruktur plant die Bahn auch weitere Anwendungen, die für ihre Kunden nützlich sind. Den Schwerpunkt bildet hier der "DB Navigator", der bereits Echtzeit-Informationen zu Pünktlichkeit und Störungen, Reiseplan und die Möglichkeit zum Kauf eines Handy-Tickets bietet.
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Christian Kahle
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