Bahn soll Verkehrsweg der Onlinegeneration werden
Der neue Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will die Schiene zum beliebtesten Reiseweg von Internet-Nutzern machen. Dies soll ein Bestandteil eines Modernisierungsschubes bei der Deutschen Bahn werden.
Eine entsprechende Zielsetzung formulierte Dobrindt, in dessen Verantwortungsbereich auch die Weiterentwicklung der Internet-Infrastruktur fällt, in einem Gastbeitrag in der heutigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
"Sie (die Bahn) kann das Verkehrsmittel des digitalen Zeitalters werden, wenn die digitale Welt Einzug in alle Züge erhält und Breitbandtechnik nutzbar ist", erklärte der Minister. Während heute also lediglich einige ICE-Strecken innerhalb der Züge mit WLAN-Zugängen ausgestattet sind, sollen in Zukunft alle Verbindungen einen schnellen und stabilen Zugang zum Internet ermöglichen.
Dies wäre der nächste Schritt zu den bereits vorhandenen Bemühungen bei der Deutschen Bahn, die Bahnhöfe mit drahtlosen Breitband-Zugängen auszustatten. Reisende könnten auf diese Weise nahtlos vom Start bis zum Ziel mit der digitalen Infrastruktur verbunden sein.
Und tatsächlich wäre der Schienenweg geradezu prädestiniert auch wirklich zu dem zu werden, was die Bahn schon seit längerer Zeit in der Werbung behauptet: Ein Verkehrsmittel der Zukunft. Denn sie bietet den Reisenden im Gegensatz zum Auto die Möglichkeit, die Fahrtzeit nicht damit zu verbringen, auf den Weg und die Umgebung zu achten. Statt dessen könnte sie den Raum bieten, online zu arbeiten oder andere Dinge zu erledigen, während man ans Ziel gebracht wird.
Auch in einer weiter fortschreitenden Umwandlung des gesamten Verkehrssystems käme der Bahn eine entscheidende Rolle zu. Sie wäre hier die Verbindungslinie zwischen den jeweiligen lokalen Netzen, in denen ein Mix aus öffentlichem Nahverkehr und flexibel buchbaren Car-Sharing-Anwendungen, die über das Internet koordiniert werden, entsteht.
"Sie (die Bahn) kann das Verkehrsmittel des digitalen Zeitalters werden, wenn die digitale Welt Einzug in alle Züge erhält und Breitbandtechnik nutzbar ist", erklärte der Minister. Während heute also lediglich einige ICE-Strecken innerhalb der Züge mit WLAN-Zugängen ausgestattet sind, sollen in Zukunft alle Verbindungen einen schnellen und stabilen Zugang zum Internet ermöglichen.
Dies wäre der nächste Schritt zu den bereits vorhandenen Bemühungen bei der Deutschen Bahn, die Bahnhöfe mit drahtlosen Breitband-Zugängen auszustatten. Reisende könnten auf diese Weise nahtlos vom Start bis zum Ziel mit der digitalen Infrastruktur verbunden sein.
Und tatsächlich wäre der Schienenweg geradezu prädestiniert auch wirklich zu dem zu werden, was die Bahn schon seit längerer Zeit in der Werbung behauptet: Ein Verkehrsmittel der Zukunft. Denn sie bietet den Reisenden im Gegensatz zum Auto die Möglichkeit, die Fahrtzeit nicht damit zu verbringen, auf den Weg und die Umgebung zu achten. Statt dessen könnte sie den Raum bieten, online zu arbeiten oder andere Dinge zu erledigen, während man ans Ziel gebracht wird.
Auch in einer weiter fortschreitenden Umwandlung des gesamten Verkehrssystems käme der Bahn eine entscheidende Rolle zu. Sie wäre hier die Verbindungslinie zwischen den jeweiligen lokalen Netzen, in denen ein Mix aus öffentlichem Nahverkehr und flexibel buchbaren Car-Sharing-Anwendungen, die über das Internet koordiniert werden, entsteht.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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