Windows-Preise zogen durch das Ende von XP deutlich an
Die Verkäufer von Lizenzen für Microsofts Windows-Betriebssysteme nutzen das Ende des Supports für Windows XP, um bei Last-Minute-Umsteigern noch einmal ordentlich Kasse zu machen. Die Preise sind seit Jahresbeginn kräftig gestiegen.
Laut einer Analyse der Preisentwicklung von 45 unterschiedlichen Produkten durch das Vergleichsportal Guenstiger.de kosten die Lizenzen für Microsofts Betriebssysteme inzwischen im Durchschnitt rund 50 Prozent mehr als im Januar. Vor allem Windows Vista, das bisher kaum noch jemand wollte und das entsprechend günstig zu haben war, hat kräftig zugelegt.
Noch immer laufen zahlreiche Rechner auf dem weit über zehn Jahre alten Windows XP. Da es seit Anfang April allerdings keine Updates mehr gibt, wurde den verbliebenen Nutzern dringend zum Umstieg auf eine aktuellere Version geraten. Denn Sicherheitslücken, die jetzt noch neu entdeckt werden, bleiben bestehen und machen den jeweiligen Rechner anfällig für Malware.
Tatsächlich führt die umfangreiche Berichterstattung dazu, dass sich mehr Nutzer Gedanken über einen Umstieg auf eine aktuellere Version machen. Das lange Zögern macht es nun allerdings vergleichsweise teuer. Während der Preisanstieg vor allem bei Windows Vista signifikante Ausmaße annahm, sind aber auch die noch neueren Varianten nicht verschont geblieben.
Die auf der Vergleichsplattform vermerkten Preise seien bei den Windows 7-Lizenzen seit Januar im Durchschnitt immerhin um rund 33 Prozent nach oben gegangen. Bei dem neueren Windows 8, bei dem die Einführungspreise noch nicht so stark gefallen waren, wurde immerhin noch ein 8-prozentiger Anstieg verzeichnet.
"Einen solch starken Preisanstieg bei Betriebssystemen haben wir in dieser Form noch nicht erlebt", sagte Artur Jagiello von Guenstiger.de. Eine Kostensenkung scheint derzeit nicht in Sicht zu sein. "Wir gehen davon aus, dass der preisliche Aufwärtstrend bei Betriebssystemen noch eine Weile andauern wird", so Jagiello abschließend.
Noch immer laufen zahlreiche Rechner auf dem weit über zehn Jahre alten Windows XP. Da es seit Anfang April allerdings keine Updates mehr gibt, wurde den verbliebenen Nutzern dringend zum Umstieg auf eine aktuellere Version geraten. Denn Sicherheitslücken, die jetzt noch neu entdeckt werden, bleiben bestehen und machen den jeweiligen Rechner anfällig für Malware.
Tatsächlich führt die umfangreiche Berichterstattung dazu, dass sich mehr Nutzer Gedanken über einen Umstieg auf eine aktuellere Version machen. Das lange Zögern macht es nun allerdings vergleichsweise teuer. Während der Preisanstieg vor allem bei Windows Vista signifikante Ausmaße annahm, sind aber auch die noch neueren Varianten nicht verschont geblieben.
Die auf der Vergleichsplattform vermerkten Preise seien bei den Windows 7-Lizenzen seit Januar im Durchschnitt immerhin um rund 33 Prozent nach oben gegangen. Bei dem neueren Windows 8, bei dem die Einführungspreise noch nicht so stark gefallen waren, wurde immerhin noch ein 8-prozentiger Anstieg verzeichnet.
Windows 7 Pro: +40 Prozent
Konkret wurde beispielsweise das "Windows 7 Professional 32Bit DSP/SB 1er Pack" zu Beginn des Jahres für 70 Euro angeboten. Aktuell betrage der günstigste Kaufpreis bei Online-Händlern knapp 100 Euro und damit über 40 Prozent mehr."Einen solch starken Preisanstieg bei Betriebssystemen haben wir in dieser Form noch nicht erlebt", sagte Artur Jagiello von Guenstiger.de. Eine Kostensenkung scheint derzeit nicht in Sicht zu sein. "Wir gehen davon aus, dass der preisliche Aufwärtstrend bei Betriebssystemen noch eine Weile andauern wird", so Jagiello abschließend.
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Christian Kahle
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