Studie zeigt: E-Auto-Preise schon bald auf Verbrenner-Niveau
Wer aktuell über den Kauf eines Neuwagens nachdenkt, steht oft vor der Frage: Elektroantrieb oder doch klassisch tanken? Die Preisentwicklung der letzten fünf Jahre zeigt einen klaren Trend, der viele Käufer überraschen dürfte.
Auf den ersten Blick wirkt das Preisgefüge jedoch anders. Der nominale Durchschnittspreis für ein Elektroauto stieg in den vergangenen fünf Jahren um 42 Prozent auf rund 53.000 Euro. Das liegt am veränderten Angebot der Hersteller, die verstärkt größere Fahrzeuge der Mittelklasse und Oberklasse anbieten. Um eine Verzerrung zu vermeiden, stützt sich die Datenbasis auf über 100.000 Einzelangaben des ADAC, wodurch Ausstattungsmerkmale direkt gegenübergestellt werden können.
Gleichzeitig wuchs die Modellauswahl deutlich. Während das Angebot an Verbrennern auf 194 Modelle schrumpfte, vervierfachte sich die Zahl der verfügbaren Elektroautos auf 159. Ein Nachteil bleibt das Angebot im unteren Preissegment. Bei den Kleinwagen stehen aktuell nur 19 elektrische Modelle zur Wahl. Hier soll die seit 2026 geltende staatliche Förderung, die einkommensabhängig bis zu 6000 Euro Zuschuss gewährt, den Einstieg erleichtern.
Fahrt ihr bereits ein Elektroauto oder wartet ihr noch auf günstigere Modelle? Teilt eure Erfahrungen und Gedanken zu den aktuellen Preisen gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Preisentwicklung seit 2020
Zwischen den Jahren 2020 und 2025 haben sich die Anschaffungskosten für Pkw in Deutschland spürbar verschoben. Bereinigt man die Inflation und vergleicht Modelle mit ähnlichen Eigenschaften, sind batterieelektrische Fahrzeuge, kurz BEV, um rund 18 Prozent günstiger geworden. Im gleichen Zeitraum verteuerten sich Autos mit Verbrennungsmotor real um etwa zwei Prozent. Käufer erhalten heute bei Stromern im Durchschnitt mehr Motorleistung und eine höhere Reichweite für ihr Geld.Auf den ersten Blick wirkt das Preisgefüge jedoch anders. Der nominale Durchschnittspreis für ein Elektroauto stieg in den vergangenen fünf Jahren um 42 Prozent auf rund 53.000 Euro. Das liegt am veränderten Angebot der Hersteller, die verstärkt größere Fahrzeuge der Mittelklasse und Oberklasse anbieten. Um eine Verzerrung zu vermeiden, stützt sich die Datenbasis auf über 100.000 Einzelangaben des ADAC, wodurch Ausstattungsmerkmale direkt gegenübergestellt werden können.
Batteriekosten und Reichweite
Wie das Fraunhofer-Institut und ICCT in einer gemeinsamen Studie berichten, sanken die weltweiten Batteriekosten inflationsbereinigt um 35 bis 37 Prozent. Die Einsparungen wurden bisher nur teilweise an die Endkunden weitergegeben. Stattdessen flossen die finanziellen Spielräume in technische Verbesserungen. So stieg die durchschnittliche Reichweite der Elektroautos um etwa ein Drittel an.Gleichzeitig wuchs die Modellauswahl deutlich. Während das Angebot an Verbrennern auf 194 Modelle schrumpfte, vervierfachte sich die Zahl der verfügbaren Elektroautos auf 159. Ein Nachteil bleibt das Angebot im unteren Preissegment. Bei den Kleinwagen stehen aktuell nur 19 elektrische Modelle zur Wahl. Hier soll die seit 2026 geltende staatliche Förderung, die einkommensabhängig bis zu 6000 Euro Zuschuss gewährt, den Einstieg erleichtern.
Preisgleichheit in Sicht
Für die kommenden Jahre wird ein weiterer Preisrückgang bei Elektroautos erwartet. Sinkende Batteriekosten, höhere Stückzahlen und strenge CO₂-Vorgaben setzen die Automobilhersteller unter Druck. Rechnet man die aktuelle Marktentwicklung fort, dürften Stromer in Europa bis zum Jahr 2030 in der Anschaffung genauso viel kosten wie vergleichbare Verbrenner. Betrachtet man die reinen Betriebskosten pro Kilometer, sind elektrische Antriebe oftmals schon heute im Vorteil.Fahrt ihr bereits ein Elektroauto oder wartet ihr noch auf günstigere Modelle? Teilt eure Erfahrungen und Gedanken zu den aktuellen Preisen gerne mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Elektroautos wurden seit 2020 inflationsbereinigt um 18 Prozent günstiger
- Bei Verbrennern stiegen die realen Preise im gleichen Zeitraum um zwei Prozent
- Die weltweiten Batteriekosten sanken inflationsbereinigt um 35 bis 37 Prozent
- Einsparungen bei Akkus flossen vor allem in eine höhere Reichweite der Stromer
- Die Modellauswahl bei Elektrofahrzeugen vervierfachte sich auf 159 Varianten
- Bis 2030 wird eine vollständige Preisgleichheit bei den Antrieben erwartet
Siehe auch:
- In Deutschland gescheitert: China-Marke verkauft in 6 Monaten 15 Autos
- VW ID. Polo: Volkswagens Preispolitik kommt nicht überall gut an
- E-Auto-Akkus: Lebensdauer übertrifft alle Erwartungen deutlich
- Deutschland: Ein Viertel aller neuen PKW sind inzwischen E-Autos
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Thema:
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