Steam: Early Access zeigt sich von der dunklen Seite
Early-Access-Spiele erlauben es den Nutzern, bereits in Pre-Beta-Phasen einen Titel zu kaufen. Damit bekommt man früh die Möglichkeit, es auszuprobieren und die Entwickler finanziell zu unterstützen. Das klappt meist auch gut, aber nicht immer.
Das im November 2012 erstmals veröffentlichte Towns war zwar streng gesehen kein Early-Access-Spiel, da Steams Frühbucher-Plattform erst im März 2013 eingeführt wurde, doch auch Towns erschien unfertig, aber mit der (späteren) Versicherung der Macher, dass die Entwicklung mit "konstanten Updates" fortgesetzt werde. Ein offizieller Warnhinweis auf Steam, dass Towns unfertig ist, fehlte allerdings.
Towns: Spaßig, aber auch sehr buggy
Towns, eine Mischung auf Diablo, Dungeon Keeper und Dwarf Fortress, hatte auch einiges an Potenzial und verkaufte sich bis vergangenen Sommer auch im unfertigen Zustand mehr als 200.000 Mal (Preis: 15 Dollar).
Bereits in den vergangenen Monaten steckte die Entwicklung fest, nun scheint das Projekt komplett am Ende zu sein. Im Februar warf der Chefentwickler Xavi Canal das Handtuch, Florian "Moebius" Frankenberger sollte die Arbeit aber weiterführen. Letzterer teilte diese Woche jedoch mit, dass Towns praktisch tot sei, da er aufgrund zu geringer (aktueller) Towns-Verkäufe seine laufenden Kosten nicht decken könne.
Ob Valve als Plattform-Anbieter in der Verantwortung steht, ist unklar. Die Steam-Betreiber haben aber erst dieser Tage ein Early-Access-Spiel namens Earth: Year 2066 aus dem Verkehr gezogen und aufgrund irreführender Werbung (und nicht etwa der vorhandenen schweren technischen Mängel) den Kunden das Geld zurückerstattet.
Segen oder Fluch?
Das bekannteste Beispiel für einen derartigen Vorabzugang ist sicherlich der Klötzchen-Hit Minecraft: Je früher man mit dem Kauf dran war, desto günstiger war der Preis, aber auch unfertiger das Spiel. Beim Mitbegründer dieses Finanzierungsmodells ging das bekanntlich glatt, doch das ist nicht immer so, wie aktuell laut Kotaku ein Steam-Spiel zeigt.Das im November 2012 erstmals veröffentlichte Towns war zwar streng gesehen kein Early-Access-Spiel, da Steams Frühbucher-Plattform erst im März 2013 eingeführt wurde, doch auch Towns erschien unfertig, aber mit der (späteren) Versicherung der Macher, dass die Entwicklung mit "konstanten Updates" fortgesetzt werde. Ein offizieller Warnhinweis auf Steam, dass Towns unfertig ist, fehlte allerdings.
Towns: Spaßig, aber auch sehr buggy
Towns, eine Mischung auf Diablo, Dungeon Keeper und Dwarf Fortress, hatte auch einiges an Potenzial und verkaufte sich bis vergangenen Sommer auch im unfertigen Zustand mehr als 200.000 Mal (Preis: 15 Dollar).
Bereits in den vergangenen Monaten steckte die Entwicklung fest, nun scheint das Projekt komplett am Ende zu sein. Im Februar warf der Chefentwickler Xavi Canal das Handtuch, Florian "Moebius" Frankenberger sollte die Arbeit aber weiterführen. Letzterer teilte diese Woche jedoch mit, dass Towns praktisch tot sei, da er aufgrund zu geringer (aktueller) Towns-Verkäufe seine laufenden Kosten nicht decken könne.
Abzocke oder Naivität?
Die Towns-Spieler sind natürlich alles andere als begeistert und fragen sich, wohin das anfangs eingenommene Geld gekommen ist. So mancher bezeichnet Towns deshalb als Abzocke und Betrugsmasche, die Verantwortlichen hätten sich mit dem Geld aus dem Staub gemacht, so der Vorwurf.Ob Valve als Plattform-Anbieter in der Verantwortung steht, ist unklar. Die Steam-Betreiber haben aber erst dieser Tage ein Early-Access-Spiel namens Earth: Year 2066 aus dem Verkehr gezogen und aufgrund irreführender Werbung (und nicht etwa der vorhandenen schweren technischen Mängel) den Kunden das Geld zurückerstattet.
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