Project Ara: Start Januar 2015, Einstiegspreis 50 $
Erst vor wenigen Tagen hatte Google verraten, wie man sich aktuell das modulare Smartphone vorstellt, das unter dem Projektnamen Ara entwickelt wird. Jetzt gibt es weitere Details zu Verkaufsstart, Preis und mehr.
Google hält in dieser Woche im Computer History Museum in Mountain View die allererste Ara-Entwicklerkonferenz ab. Hier treffen sich rund 200 interessierte Entwickler und andere Insider um über die konkrete Zukunft des ambitionierten Hardware-Projekts zu sprechen. In diesem Rahmen verkündete Projekt-Leiter Paul Eremenko das interessierte Kunden bereits ab dem nächsten Frühjahr mit einem Marktstart von Ara rechnen könnten.
Sicher ist dagegen, dass Google das Smartphone zunächst nur in Grau ausliefern will. Wie Ara-Entwickler David Fishman mitteilt, soll das die Kreativität der Nutzer anregen: "...es wird langweilig Grau sein, um Menschen dazu anzuregen, es anzupassen". Laut den Entwicklern sollen die Ara-Smartphone-Rahmen "fünf bis sechs Jahre" genutzt werden können.
In diesem Jahr soll es noch zwei weitere Ara-Entwicklerkonferenzen geben. Man darf gespannt sein, ob Google die jetzt anvisierten Ziele tatsächlich im Auge behalten kann. Der Blick in die mögliche Zukunft des Project Ara bleibt auf jeden Fall spannend.
Ab 2015 startet das Smartphone-Lego-System
Die Idee hinter Project Ara ist denkbar einfach: Statt fertige Smartphones zu verkaufen, sollen Ara-Kunden in Zukunft ihr Gerät nach dem Lego-Prinzip selbst zusammenbauen können. Je nach Bedarf finden so verschiedene Komponenten wie Kamera, Speicher und CPU in einem passenden Rahmen zusammen. Jetzt zeigt sich, dass diese modulare Zukunftsvision näher ist, als man denken könnte.Google hält in dieser Woche im Computer History Museum in Mountain View die allererste Ara-Entwicklerkonferenz ab. Hier treffen sich rund 200 interessierte Entwickler und andere Insider um über die konkrete Zukunft des ambitionierten Hardware-Projekts zu sprechen. In diesem Rahmen verkündete Projekt-Leiter Paul Eremenko das interessierte Kunden bereits ab dem nächsten Frühjahr mit einem Marktstart von Ara rechnen könnten.
Günstiger Einstiegspreis, langweilige Farbe
Konkret sollen die ersten modularen Google-Smartphones schon im Januar 2015 angeboten werden. Laut Eremenko will der Konzern dabei einen äußerst niedrigen Einsteiger-Preis von 50 Dollar anvisieren. Was Kunden für dieses Geld abseits des Standard-Smartphone-Rahmens geboten bekommen, ist aber noch nicht bekannt.Sicher ist dagegen, dass Google das Smartphone zunächst nur in Grau ausliefern will. Wie Ara-Entwickler David Fishman mitteilt, soll das die Kreativität der Nutzer anregen: "...es wird langweilig Grau sein, um Menschen dazu anzuregen, es anzupassen". Laut den Entwicklern sollen die Ara-Smartphone-Rahmen "fünf bis sechs Jahre" genutzt werden können.
Android ist noch nicht fit für Ara
Eine weitere Information von der Ara-Entwicklerkonferenz dürfte dagegen wenig verwundern. Die modularen Smartphones werden auf Android als Betriebssystem setzten. Aktuell ist Googles OS aber noch nicht fit für den Einsatz mit Ara: "Es ist wahr, dass Android keine dynamische Hardware unterstützt ( ... ) Die gute Nachricht ist, wir sind Google", zitiert CNet Eremenko im aktuellen Bericht zur Entwickler-Konferenz. Demnach werden entsprechende Treiber spätestens im Dezember 2014 zur Verfügung stehen.In diesem Jahr soll es noch zwei weitere Ara-Entwicklerkonferenzen geben. Man darf gespannt sein, ob Google die jetzt anvisierten Ziele tatsächlich im Auge behalten kann. Der Blick in die mögliche Zukunft des Project Ara bleibt auf jeden Fall spannend.
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