Project Ara: Googles modulares Phone kommt 2015
Google hat sich vor kurzem von dem erst 2012 übernommenen Smartphone-Hersteller Motorola getrennt und die meisten Teile an Lenovo weitergereicht. Eine Ausnahme war allerdings das modulare Project Ara.
Das Konzept eines Smartphones, bei dem sich die Nutzer ihr Gerät nach eigenen Wünschen zusammenstellen können, wurde Ende Oktober 2013 enthüllt. Die Besonderheit des unter dem Namen "Project Ara" entwickelten Systems ist, dass man dabei nicht nur die Optik individuell zusammenstellen kann (wie es beim Moto X der Fall ist), sondern die einzelnen Hardware-Komponenten. Wer einen leistungsstarken Akku will, aber auf eine Top-Kamera verzichten kann, der kann sich die gewünschten Komponenten nach Belieben kaufen und nutzen.
Project Ara und seine (möglichen) Module
Wie nun das Time Magazine bei einem Besuch der zuständigen Google-Abteilung Advanced Technology and Projects (ATAP) erfahren hat, kommt das Projekt modulares Smartphone auch gut voran. Es läuft offenbar so gut, dass der Suchmaschinenriese gestern Abend via Google+ angekündigt hat, dass man Mitte April die erste Entwicklerkonferenz zu Project Ara veranstalten wird.
Dort wird dann das so genannte Ara Module Developers' Kit (MDK) veröffentlichen, interessierte (Hardware-)Entwickler werden auf der Veranstaltung auch einen genauen Blick auf das Prototyp-Modell bekommen. Ein Vorabgerät durfte Time bereits sehen und hat von Projektleiter Paul Eremenko auch einige neue Informationen dazu erfahren.
So wird jedes Modul etwa vier Millimeter dick sein, zusammengesteckt dürfte das Ara-Smartphone an die zehn Millimeter aufweisen (beim aktuellen Prototyp sind es 9,7mm). Google selbst wird dabei in erster Linie unterschiedlich große Endoskelette (für etwa 50 Dollar) verkaufen, also die Aluminium-Grundgerüste des Geräts, das lediglich ein WLAN-Modul sowie einen schwachen Basis-Akku von Haus aus mitbringen wird.
An der Vorderseite, wo das Display befestigt wird, werden Schnappverschlüsse zum Einsatz kommen. Hinten dagegen (für Akku, Antennen etc.) verwendet man so genannte elektropermanente Magnete, diese werden über eine App geöffnet und geschlossen. Auch beim Quasi-Gehäuse wird man etliche individuelle Möglichkeiten bekommen: Es wird sowohl offizielle "Hüllen" für die einzelnen Module geben, man wird aber auch selbst welche per 3D-Drucker entwerfen und einsetzen können.
Die Modul-'Hüllen' wird man auch per 3D-Drucker selbst gestalten können
Ein Ziel des Projekts ist eine Art Demokratisierung des Hardware-Geschäfts: Denn Google schwebt vor, dass es künftig nicht bloß fünf oder sechs große Hersteller geben wird, sondern "zehn- oder hunderttausende Hardware-Entwickler", so Eremenko. Und laut dem derzeitigen Fahrplan könnte es früher soweit sein als gedacht: Die erste kommerzielle Version soll im ersten Quartal von 2015 veröffentlicht werden.
Project Ara und seine (möglichen) Module
Wie nun das Time Magazine bei einem Besuch der zuständigen Google-Abteilung Advanced Technology and Projects (ATAP) erfahren hat, kommt das Projekt modulares Smartphone auch gut voran. Es läuft offenbar so gut, dass der Suchmaschinenriese gestern Abend via Google+ angekündigt hat, dass man Mitte April die erste Entwicklerkonferenz zu Project Ara veranstalten wird.
Dort wird dann das so genannte Ara Module Developers' Kit (MDK) veröffentlichen, interessierte (Hardware-)Entwickler werden auf der Veranstaltung auch einen genauen Blick auf das Prototyp-Modell bekommen. Ein Vorabgerät durfte Time bereits sehen und hat von Projektleiter Paul Eremenko auch einige neue Informationen dazu erfahren.
So wird jedes Modul etwa vier Millimeter dick sein, zusammengesteckt dürfte das Ara-Smartphone an die zehn Millimeter aufweisen (beim aktuellen Prototyp sind es 9,7mm). Google selbst wird dabei in erster Linie unterschiedlich große Endoskelette (für etwa 50 Dollar) verkaufen, also die Aluminium-Grundgerüste des Geräts, das lediglich ein WLAN-Modul sowie einen schwachen Basis-Akku von Haus aus mitbringen wird.
An der Vorderseite, wo das Display befestigt wird, werden Schnappverschlüsse zum Einsatz kommen. Hinten dagegen (für Akku, Antennen etc.) verwendet man so genannte elektropermanente Magnete, diese werden über eine App geöffnet und geschlossen. Auch beim Quasi-Gehäuse wird man etliche individuelle Möglichkeiten bekommen: Es wird sowohl offizielle "Hüllen" für die einzelnen Module geben, man wird aber auch selbst welche per 3D-Drucker entwerfen und einsetzen können.
Die Modul-'Hüllen' wird man auch per 3D-Drucker selbst gestalten können
Ein Ziel des Projekts ist eine Art Demokratisierung des Hardware-Geschäfts: Denn Google schwebt vor, dass es künftig nicht bloß fünf oder sechs große Hersteller geben wird, sondern "zehn- oder hunderttausende Hardware-Entwickler", so Eremenko. Und laut dem derzeitigen Fahrplan könnte es früher soweit sein als gedacht: Die erste kommerzielle Version soll im ersten Quartal von 2015 veröffentlicht werden.
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