Windows XP-Ende: Atempause für die PC-Hersteller
Das Auslaufen des Supports für Microsofts altes Betriebssystem Windows XP hat den Sturzflug der Verkaufszahlen neuer Computer beträchtlich abgebremst, wie aus Statistiken der großen Marktforscher hervorgeht.
Sowohl die IDC als auch Gartner kommen hier im Grund zum gleichen Ergebnis, auch wenn ihre Zahlen wie gewohnt etwas voneinander abweichen. So seien laut IDC im ersten Quartal weltweit 73,4 Millionen Desktop-PCs und Notebooks verkauft worden. Das sind 4,4 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Daten der IDC
Die Marktforscher hatten hier zwar bereits mit einem gewissen Effekt des Windows XP-Endes gerechnet, waren aber vor einiger Zeit noch von einem stärkeren Rückgang um 5,3 Prozent ausgegangen. Zweistellige Negativ-Werte, wie sie noch im letzten Jahr zeitweise verzeichnet wurden, erwartete aber für das erste Quartal ohnehin niemand.
Dass der positive Effekt wirklich auf Windows XP zurückzuführen ist, machen die Marktforscher unter anderem daran fest, dass die stärksten Auswirkungen beispielsweise bei PCs für Büro-Arbeitsplätze zu verzeichnen waren. Hier finden sich immer noch die größten Kontingente entsprechend ausgestatteter Systeme, die nun nach und nach ausgetauscht werden.
Die Marktforscher rechnen damit, dass die Wirkung keineswegs nur auf das erste Quartal begrenzt ist. Auch in der kommenden Zeit werden noch verschiedentlich Aufrüstungen bei Firmen und größeren Organisationen erfolgen müssen, so dass hier noch weitere Impulse erwartet werden können. Dauerhaft ist dies allerdings natürlich keine Lösung.
Daten der IDC
Die Marktforscher hatten hier zwar bereits mit einem gewissen Effekt des Windows XP-Endes gerechnet, waren aber vor einiger Zeit noch von einem stärkeren Rückgang um 5,3 Prozent ausgegangen. Zweistellige Negativ-Werte, wie sie noch im letzten Jahr zeitweise verzeichnet wurden, erwartete aber für das erste Quartal ohnehin niemand.
Gartner ist noch positiver
Die Berechnungen von Gartner sehen sogar einen noch etwas positiveren Effekt: Laut diesen seien von Januar bis März 76,6 Millionen Computer verkauft worden. Das wäre im Jahresvergleich nur ein leichter Rückgang der Absatzzahlen um 1,7 Prozent. Die Unterschiede zwischen beiden beruhen auf der genauen Definition, was als PC anzusehen ist, so dass einige Nischen-Formen mit kleineren Absatzmengen hier zu Abweichungen führen.Dass der positive Effekt wirklich auf Windows XP zurückzuführen ist, machen die Marktforscher unter anderem daran fest, dass die stärksten Auswirkungen beispielsweise bei PCs für Büro-Arbeitsplätze zu verzeichnen waren. Hier finden sich immer noch die größten Kontingente entsprechend ausgestatteter Systeme, die nun nach und nach ausgetauscht werden.
Die Marktforscher rechnen damit, dass die Wirkung keineswegs nur auf das erste Quartal begrenzt ist. Auch in der kommenden Zeit werden noch verschiedentlich Aufrüstungen bei Firmen und größeren Organisationen erfolgen müssen, so dass hier noch weitere Impulse erwartet werden können. Dauerhaft ist dies allerdings natürlich keine Lösung.
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Christian Kahle
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