Apple patentiert Wechselobjektive für Smartphones
Der Computer-Konzern Apple hat ein Patent auf den Einsatz von Wechselobjektiven bei Smartphone-Kameras zugesprochen bekommen. Dies funktioniert im Prinzip genauso wie der Bajonett-Mechanismus bei Spiegelreflex-Kameras.
Eingereicht wurde die Patentschrift bereits im Jahr 2012, nun ist sie allerdings nach der üblichen Prüfung offiziell anerkannt worden. Der Zeitraum ist für dieses Verfahren vergleichsweise kurz, was natürlich sofort den Verdacht aufkommen lässt, Apple habe hier Druck gemacht, um das Patent sicher zu haben, bevor das Verfahren im iPhone 6 auf den Markt kommt. Dass allerdings das kommende Apple-Smartphone entsprechend ausgestattet sein wird, ist angesichts der bisherigen Leaks recht unwahrscheinlich.
Was noch fehlt, um die Bildqualität in einigen Situationen entscheidend zu ändern, wären aber veränderbare Objektive. Diese gibt es bisher noch nicht - abgesehen von einigen Makro-Objektiven von Drittanbietern, die vor eine Smartphone-Kamera geklippt werden können. Mit dem vom Apple patentierten Verfahren könnte sich dies allerdings in absehbarer Zeit ändern.
Skizze des Verfahrens
Im Kern haben die Ingenieure von Apple hier vor allem die Bajonett-Mechanik großer Kameras verkleinert. Hinzu kamen allerdings einige Details, die bei Smartphones wichtig wären - wie etwa mechanische Führungen, mit denen Beschädigungen an den kleinen Bauteilen vermieden werden sollen. Um die Optik zu wechseln, muss das Linsensystem im Grunde nur ein wenig gedreht und herausgezogen werden. Dann lässt sich ein neues Modul einsetzen, das vielleicht besser für die gewünschten Aufnahmen geeignet ist.
Nächster Schritt in der Kameratechnik
Die Kamera-Systeme in Smartphones sind in den letzten Jahren entscheidend verbessert worden und inzwischen auf einem Stand, dass sie die verbreiteten Kompaktkameras großflächig verdrängen. Immerhin stehen sie diesen in Sachen Bildqualität im Grunde in nichts nach, da ihre hohe Rechenleistung die bestehenden Nachteile der Optik problemlos ausgleichen kann.Was noch fehlt, um die Bildqualität in einigen Situationen entscheidend zu ändern, wären aber veränderbare Objektive. Diese gibt es bisher noch nicht - abgesehen von einigen Makro-Objektiven von Drittanbietern, die vor eine Smartphone-Kamera geklippt werden können. Mit dem vom Apple patentierten Verfahren könnte sich dies allerdings in absehbarer Zeit ändern.
Skizze des Verfahrens
Im Kern haben die Ingenieure von Apple hier vor allem die Bajonett-Mechanik großer Kameras verkleinert. Hinzu kamen allerdings einige Details, die bei Smartphones wichtig wären - wie etwa mechanische Führungen, mit denen Beschädigungen an den kleinen Bauteilen vermieden werden sollen. Um die Optik zu wechseln, muss das Linsensystem im Grunde nur ein wenig gedreht und herausgezogen werden. Dann lässt sich ein neues Modul einsetzen, das vielleicht besser für die gewünschten Aufnahmen geeignet ist.
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