Warentest: Kompaktkameras messen sich mit DSLRs

Fotos mit professionellem Anspruch lassen sich mittlerweile auch mit Kompaktkameras anfertigen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung durch die Stiftung Warentest, bei der 13 hochwertige Geräte verglichen wurden.
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Gisela Giardino (CC BY-SA 2.0)
Bisher waren Nutzer hier auf Spiegelreflex- und Systemkameras angewiesen, die inklusive ihrer Objektive stets eine gewisse Größe mitbrachten. Kompaktkameras verlangten es bei ihrer geringen Größe hingegen als Kompromiss ab, dass man in vielen Fällen an die Bildqualität der größeren Geräte nicht herankam.

Die Hersteller haben hier in den letzten Jahren aber erhebliche Weiterentwicklungen erreicht. Der Trend geht so auch bei den Kompaktkameras zu größeren Bildsensoren, außerdem haben sie fest verbaute, meist lichtstarke Objektive. Das trägt zu einer Verbesserung der Bildqualität bei.

Mehr Gestaltungsmöglichkeiten erhält der Nutzer aber auch bei den Kleinen inzwischen, weil er Blende, Belichtungszeit und Schärfe von Hand einstellen kann. Außerdem bieten die hochwertigen Kompakten einen Sucher, der helfen kann, ein Gespür für den richtigen Bildausschnitt zu bekommen.

Dabei bewegen sich einige Modelle allerdings in Preisbereichen, die einer Profi-Spiegelreflex zur Ehre gereichen. So stand der Stiftung Warentest ein Gerät für 3.550 Euro zur Verfügung. Hochwertige Kompaktkameras fanden die Tester aber auch schon ab 292 Euro. Ein empfehlenswertes Modell für Einsteiger ist für 380 Euro zu haben. Den ausführlichen Bericht veröffentlicht die Stiftung in der neuen Ausgabe ihrer Zeitschrift Test.
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