Telekom verrät, wie deutsche Behörden überwachen
50.000 Überwachungen und fast 1 Million IP-Übermittlungen: Die Deutsche Telekom gibt in einem Transparenz-Bericht erstmals darüber Auskunft, welche Informationen deutsche Behörden im Laufe des letzten Jahres abgefragt haben.
Der erste Transparenz-Bericht vom Konzern mit dem großen T
Das Netz der Telekom erstreckt sich dabei nach eigenen Angaben auf aktuell über 21 Millionen Festnetz- und 12 Millionen Breitband-Anschlüsse. Dazu kommen noch einmal rund 38 Millionen Kunden, die mit ihren Handys über den Bonner Konzern Anschluss finden. Laut dem aktuellen Bericht wurden im letzten Jahr von all diesen Anschlüssen exakt 49.796 direkt von deutschen Justiz- und Sicherheitsbehörden überwacht.
Im Zusammenhang mit dem Verfolgen von Urheberrechtsverletzungen war die Telekom am häufigsten dazu verpflichtet, den entsprechenden Behörden Auskunft zu geben. Hier hat der Bonner Konzern im letzten Jahr exakt 946.641 Mal die Identität von IP-Adressen-Inhabern preisgegeben. Wie viel Anfragen zur Offenlegung von Kunden die Telekom in diesem Zusammenhang insgesamt erhalten hatte, ist dem Bericht aber nicht zu entnehmen.
Transparenz in Sachen Überwachung
Bei vielen amerikanischen Unternehmen gehören Transparenzberichte mittlerweile zum guten Ton. Diese sollen Auskunft darüber geben, wie oft amerikanische Behörden Nutzerinformationen abgefragt haben. Jetzt legt auch die Deutsche Telekom erstmals einen Bericht vor, der verraten soll, wie oft die Behörden hierzulande die Herausgabe von Informationen zu Kunden des Kommunikationskonzerns fodern.
Der erste Transparenz-Bericht vom Konzern mit dem großen T
Das Netz der Telekom erstreckt sich dabei nach eigenen Angaben auf aktuell über 21 Millionen Festnetz- und 12 Millionen Breitband-Anschlüsse. Dazu kommen noch einmal rund 38 Millionen Kunden, die mit ihren Handys über den Bonner Konzern Anschluss finden. Laut dem aktuellen Bericht wurden im letzten Jahr von all diesen Anschlüssen exakt 49.796 direkt von deutschen Justiz- und Sicherheitsbehörden überwacht.
Viele Anfragen wegen Urheberrechtsverletzungen
Fast 464.000 Mal gab die Telekom außerdem sogenannte Verkehrsdatensätze an deutsche Behörden weiter. Diese enthalten beispielsweise Informationen zu übertragenen Datenmengen oder gewählten Nummern. Rund 28.000 Mal wurden Teilnehmerbestandsdaten, also Informationen wie Geburtstage, Adressen und Kontodaten, übermittelt.Im Zusammenhang mit dem Verfolgen von Urheberrechtsverletzungen war die Telekom am häufigsten dazu verpflichtet, den entsprechenden Behörden Auskunft zu geben. Hier hat der Bonner Konzern im letzten Jahr exakt 946.641 Mal die Identität von IP-Adressen-Inhabern preisgegeben. Wie viel Anfragen zur Offenlegung von Kunden die Telekom in diesem Zusammenhang insgesamt erhalten hatte, ist dem Bericht aber nicht zu entnehmen.
Image-Aktion mit Mehrwert
Eines ist klar: Gerade in Bezug auf die anhaltenden Enthüllungen rund um NSA & Co. will die Telekom mit neuer Offenheit ihr Image aufpolieren. Unabhängig von diesen Marketing-Überlegungen geben die jetzt erstmals veröffentlichten Zahlen aber einen interessanten Eindruck darüber, wie aktiv deutsche Behörden bei der Überwachung von Internet und Telefonen vorgehen. Man darf auf jeden Fall gespannt sein, wie sich diese Zahlen im Laufe der nächsten Jahre entwickeln werden.
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