Telekom treibt LTE auf eine Rekord-Bandbreite
Die Deutsche Telekom konnte in einem Feldversuch unter realen Bedingungen eine neue Rekord-Bandbreite über den Mobilfunkstandard LTE erreichen. 580 Megabit pro Sekunde wurden hier erzielt.
Möglich wurde diese Geschwindigkeit durch eine Kombination von Frequenzbündelung und Mehrantennentechnik. "Für uns sind Frequenzen wie Bodenschätze. Wir suchen immer nach neuen Möglichkeiten, aus diesem hohen Gut das Maximum für unsere Kunden herauszuholen", sagte Bruno Jacobfeuerborn, Technik-Chef bei der Telekom Deutschland. Man wolle nun in der Branche dafür werben, die Entwicklung dieses Lösungsansatzes voranzutreiben und möglichst rasch zur Marktreife zu bringen.
Bei dem Feldversuch, der in Alzey in der Nähe von Frankfurt am Main durchgeführt wurde, kam kommerzielle Hardware und eine neuartige Antenne in Smartphone-Größe zum Einsatz. Über die Kombination arbeitet man auf der einen Seite mit Frequenzbündelung. Durch deren Kombination stehen mehrere Verbindungen mit entsprechend mehr Datenrate zur Verfügung.
Aus Sicht der Telekom scheidet die Frequenzbündelung als alleinige Antwort auf den Kapazitätsbedarf im Mobilfunk allerdings aus. Die Möglichkeiten sind immerhin begrenzt, weil sich die Mobilfunkbetreiber das Spektrum der vorhandenen Frequenzen mit anderen Dienste-Anbietern teilen müssen, etwa mit Rundfunkanstalten und Behördenfunk.
Daher soll zusätzlich die Mehrantennentechnik ergänzend wirken. Für gewöhnlich wird bei LTE mit zwei Sendeantennen auf der Basisstationsseite und zwei Empfangsantennen auf der Endgeräteseite gearbeitet. Denn je mehr Antennen zum Einsatz kommen, umso größer ist der Platz-Bedarf und der Stromverbrauch. Für den Versuch wurde allerdings ein neues System entwickelt, bei dem auf jeder Seite vier Antennen eingesetzt werden können. "Wir haben mit unserem Feldversuch gezeigt, dass die Probleme bei der Einführung von MIMO 4x4 lösbar sind und einen wichtigen Schritt in Richtung Marktreife getan", so Jacobfeuerborn.
Bei dem Feldversuch, der in Alzey in der Nähe von Frankfurt am Main durchgeführt wurde, kam kommerzielle Hardware und eine neuartige Antenne in Smartphone-Größe zum Einsatz. Über die Kombination arbeitet man auf der einen Seite mit Frequenzbündelung. Durch deren Kombination stehen mehrere Verbindungen mit entsprechend mehr Datenrate zur Verfügung.
Aus Sicht der Telekom scheidet die Frequenzbündelung als alleinige Antwort auf den Kapazitätsbedarf im Mobilfunk allerdings aus. Die Möglichkeiten sind immerhin begrenzt, weil sich die Mobilfunkbetreiber das Spektrum der vorhandenen Frequenzen mit anderen Dienste-Anbietern teilen müssen, etwa mit Rundfunkanstalten und Behördenfunk.
Daher soll zusätzlich die Mehrantennentechnik ergänzend wirken. Für gewöhnlich wird bei LTE mit zwei Sendeantennen auf der Basisstationsseite und zwei Empfangsantennen auf der Endgeräteseite gearbeitet. Denn je mehr Antennen zum Einsatz kommen, umso größer ist der Platz-Bedarf und der Stromverbrauch. Für den Versuch wurde allerdings ein neues System entwickelt, bei dem auf jeder Seite vier Antennen eingesetzt werden können. "Wir haben mit unserem Feldversuch gezeigt, dass die Probleme bei der Einführung von MIMO 4x4 lösbar sind und einen wichtigen Schritt in Richtung Marktreife getan", so Jacobfeuerborn.
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Christian Kahle
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