WhatsApp: Polizei verschickt leichtfertig Internes
Obwohl inzwischen breit bekannt sein dürfte, dass der Messenger WhatsApp nicht gerade zu den sicheren Kommunikations-Kanälen gezählt werden dürfte, hielt das schwedische Polizisten nicht davon ab, ihn für Interna zu nutzen.
Sechs Beamte aus Stockholm haben den Service unter anderem verwendet, um sensible Informationen und Bilder aus verschiedenen Kriminalfällen auszutauschen. Heraus kam die Sache, weil die Polizisten versehentlich auch einen Universitäts-Professor in ihren Gruppenchat integrierten. Die Panne geschah wohl durch einen Zahlendreher in einer Telefonnummer, berichtete das schwedische The Local.
"Ich habe Fallakten, Bilder und persönliche Angaben zu Menschen, nach denen gefahndet wird, erhalten, berichtete Jan Svärdhagen gegenüber dem Magazin. "Im Zuge dessen bekam ich auch Auszüge über diese Personen aus dem Kriminalregister zugestellt."
Svärdhagen führte aus, dass er sehr schnell bemerkte, dass er wohl versehentlich sehr sensible Informationen zugeschickt bekam und dass die Polizei froh sein könne, dass letztlich jemand wie er der Empfänger war. "Dies war definitiv nicht für meine Augen gedacht. Aber man kann sagen, dass die Polizei in diesem Fall Glück hatte - es hätte ja auch an jemanden gehen können, der die Informationen illegal auszunutzen gewillt ist."
Der Professor kontaktierte die Polizei, um auf das Problem hinzuweisen. Eine Antwort erhielt er allerdings erst einmal nicht. Statt dessen kamen immer mehr WhatsApp-Nachrichten bei ihm an. Erst als es der Presse gelang, direkt mit einem der beteiligten Beamten in Kontakt zu kommen, reifte wohl die Erkenntnis, dass da etwas schief gelaufen ist.
Der Polizist erklärte, man habe neue Kommunikationsformen in der Arbeit ausprobieren wollen. "Es ist natürlich sehr unschön, dass auf diesem Weg interne Informationen herauskommen", sagte er. Er selbst sei es gewesen, der die falsche Nummer eingab, wofür er auch die Verantwortung übernehmen wolle. Inzwischen ist auch die Polizeiführung informiert, über mögliche Konsequenzen ist allerdings noch nichts bekannt.
"Ich habe Fallakten, Bilder und persönliche Angaben zu Menschen, nach denen gefahndet wird, erhalten, berichtete Jan Svärdhagen gegenüber dem Magazin. "Im Zuge dessen bekam ich auch Auszüge über diese Personen aus dem Kriminalregister zugestellt."
Svärdhagen führte aus, dass er sehr schnell bemerkte, dass er wohl versehentlich sehr sensible Informationen zugeschickt bekam und dass die Polizei froh sein könne, dass letztlich jemand wie er der Empfänger war. "Dies war definitiv nicht für meine Augen gedacht. Aber man kann sagen, dass die Polizei in diesem Fall Glück hatte - es hätte ja auch an jemanden gehen können, der die Informationen illegal auszunutzen gewillt ist."
Der Professor kontaktierte die Polizei, um auf das Problem hinzuweisen. Eine Antwort erhielt er allerdings erst einmal nicht. Statt dessen kamen immer mehr WhatsApp-Nachrichten bei ihm an. Erst als es der Presse gelang, direkt mit einem der beteiligten Beamten in Kontakt zu kommen, reifte wohl die Erkenntnis, dass da etwas schief gelaufen ist.
Der Polizist erklärte, man habe neue Kommunikationsformen in der Arbeit ausprobieren wollen. "Es ist natürlich sehr unschön, dass auf diesem Weg interne Informationen herauskommen", sagte er. Er selbst sei es gewesen, der die falsche Nummer eingab, wofür er auch die Verantwortung übernehmen wolle. Inzwischen ist auch die Polizeiführung informiert, über mögliche Konsequenzen ist allerdings noch nichts bekannt.
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Christian Kahle
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