Neuer Google Earth-Satellit steht in den Startlöchern
In Boulder im US-Bundesstaat Colorado steht ein Satellit kurz vor der Fertigstellung, der unter anderem Google Earth demnächst mit noch besseren und aktuelleren Bildern als bisher versorgen soll.
Das Raumfahrt-Unternehmen Ball Aerospace baut hier im Auftrag des Satelliten-Betreibers DigitalGlobe den "WorldView-3". Bei diesem handelt es sich um Wesentlichen um ein großes Teleskop, das zukünftig in einer Entfernung von 600 Kilometern mit einer Geschwindigkeit von etwa 8 Kilometern pro Sekunde die Erde umkreisen und Aufnahmen in deutlich besserer Qualität als die Vorgänger zurück senden wird.
Arbeit am WorldView-3
WorldView-3 wird es auf eine Auflösung von 25 Zentimetern pro Pixel bringen. Für einen privatwirtschaftlich betriebenen Satelliten ist dies eine sehr hohe Leistung. Zum Vergleich: Die modernsten Spionage-Satelliten des US-Militärs und der angegliederten Geheimdienste können rund 10 Zentimeter Erdoberfläche zu einem Bildpunkt zusammenfassen.
Allerdings werden die Nutzer von Google Earth, wohin die Aufnahmen unter anderem fließen, nicht in den Genuss der vollen Leistung kommen. DigitalGlobe darf an nichtstaatliche Stellen maximal Bilder mit einer 50-Zentimeter-Auflösung verkaufen. Doch auch so dürfte WorldView-3 die Qualität der verfügbaren Aufnahmen noch einmal klar verbessern, da das Teleskop-Kamera-System auch bei anderen Faktoren besser als die Vorgänger ist.
Wie aktuell die Aufnahmen bei Google letztlich sein werden, wird davon abhängen, wie schnell das Unternehmen die Bilder bei DigitalGlobe erwirbt. Wenn man bedenkt, dass ein einzelner Satellit bei jedem Orbit immer nur einen kleinen Teil der Erdoberfläche aufnehmen kann, viele Bilder wegen durchziehender Wolken nicht nutzbar sind und die Aufbereitung ebenfalls ihre Zeit benötigt, sollte es trotzdem möglich sein, eine Aktualität von einem Jahr oder etwas weniger anzubieten.
Und Google ist nicht der einzige große Internet-Dienst, der zu den Kunden von DigitalGlobe gehört. Das Unternehmen beliefert unter anderem auch Microsoft und Apple mit Satellitenbildern, so dass in Bing Maps oder iOS Maps durchaus etwas aktuellere Fotos einer bestimmten Region zu finden sein könnten.
Arbeit am WorldView-3
WorldView-3 wird es auf eine Auflösung von 25 Zentimetern pro Pixel bringen. Für einen privatwirtschaftlich betriebenen Satelliten ist dies eine sehr hohe Leistung. Zum Vergleich: Die modernsten Spionage-Satelliten des US-Militärs und der angegliederten Geheimdienste können rund 10 Zentimeter Erdoberfläche zu einem Bildpunkt zusammenfassen.
Allerdings werden die Nutzer von Google Earth, wohin die Aufnahmen unter anderem fließen, nicht in den Genuss der vollen Leistung kommen. DigitalGlobe darf an nichtstaatliche Stellen maximal Bilder mit einer 50-Zentimeter-Auflösung verkaufen. Doch auch so dürfte WorldView-3 die Qualität der verfügbaren Aufnahmen noch einmal klar verbessern, da das Teleskop-Kamera-System auch bei anderen Faktoren besser als die Vorgänger ist.
Wie aktuell die Aufnahmen bei Google letztlich sein werden, wird davon abhängen, wie schnell das Unternehmen die Bilder bei DigitalGlobe erwirbt. Wenn man bedenkt, dass ein einzelner Satellit bei jedem Orbit immer nur einen kleinen Teil der Erdoberfläche aufnehmen kann, viele Bilder wegen durchziehender Wolken nicht nutzbar sind und die Aufbereitung ebenfalls ihre Zeit benötigt, sollte es trotzdem möglich sein, eine Aktualität von einem Jahr oder etwas weniger anzubieten.
Und Google ist nicht der einzige große Internet-Dienst, der zu den Kunden von DigitalGlobe gehört. Das Unternehmen beliefert unter anderem auch Microsoft und Apple mit Satellitenbildern, so dass in Bing Maps oder iOS Maps durchaus etwas aktuellere Fotos einer bestimmten Region zu finden sein könnten.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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