Android-Apps bald offiziell mit Windows nutzbar?
Microsoft erwägt laut einem Bericht aus unternehmensnahen Quellen tatsächlich, Android-Anwendungen künftig unter Windows lauffähig zu machen. Das Unternehmen könnte damit das App-Angebot auf einen Schlag erheblich ausbauen.
Wie The Verge unter Berufung auf Quellen bei Microsoft berichtet, überlegt der Softwarekonzern derzeit ernsthaft, ob man Android-Apps sowohl unter Windows, als auch unter Windows Phone lauffähig machen sollte. Noch sollen die Überlegungen in einem sehr frühen Stadium stecken.
Intern wird das Thema dem Vernehmen nach heftig diskutiert, weil die Befürworter darin zwar eine Möglichkeit zum Ausbau der Zahl der für Windows und Windows Phone erhältlichen Touch-kompatiblen Anwendungen sehen, die Gegner jedoch eine Gefahr für das gesamte Windows-Ökosystem fürchten.
Hintergrund der Erwägungen bei Microsoft ist angeblich die Allgegenwärtigkeit von Android im mobilen Bereich. Ähnlich wie Windows auf dem Desktop ist Android bei Smartphones und Tablets mit großem Abstand die dominierende Kraft, was die weltweiten Marktanteile angeht. Während iOS ebenfalls eine Führungsstellung innehat, fällt es Microsoft schwer, App-Entwickler davon zu überzeugen, ihre Anwendungen auch für seine Betriebssysteme bereitzustellen.
Microsofts Ansatz klingt auf den ersten Blick zwar schockierend, dürfte laut dem Bericht letztlich aber recht simpel sein. Weil das Unternehmen zwar Android-Apps unter Windows und Windows Phone im Einsatz sehen möchte, aber weiterhin die Kontrolle über den dafür nötigen App Store haben will, sei die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man mit einem Drittanbieter zusammenarbeitet.
In Frage kämen angeblich Firmen wie BlueStacks, ein junges Unternehmen, das seit Jahren einen "Player" für Android-Apps für Windows anbietet. Mit der Software werden die Apps virtualisiert betrieben, so dass sie auch unter Windows laufen. Angeblich hat auch der Chiphersteller Intel bereits massiven Druck auf Microsoft ausgeübt, um das Unternehmen dazu zu bringen, Android-Apps unter Windows lauffähig zu machen.
Unter anderem fürchten die Gegner dieser Idee, dass die Anreize zur App-Entwicklung für Windows verringert werden und die Redmonder ihr Ökosystem in Gefahr bringen. Gleichzeitig soll das Ganze aber auch eine Chance sein, weil man so mehr Nutzer für die eigenen Cloud-Services gewinnen könnte, da für die Nutzung der Apps und deren Bezug natürlich Microsoft- und nicht Google-Accounts nötig wären.
Microsoft könnte mit der Unterstützung für Android-Apps unter Windows und Windows Phone dem Bericht zufolge eine alte Strategie namens "Embrace, Extend, Extinguish" nutzen, was auf deutsch soviel heißt wie "Annehmen, Erweitern, Auslöschen". Auf diese Weise hatte der Konzern schon früher dominierende Konkurrenztechnologien vom Markt gedrängt - in dem man sie zunächst annimmt, dann erwetert und letztlich hinfällig macht.
Intern wird das Thema dem Vernehmen nach heftig diskutiert, weil die Befürworter darin zwar eine Möglichkeit zum Ausbau der Zahl der für Windows und Windows Phone erhältlichen Touch-kompatiblen Anwendungen sehen, die Gegner jedoch eine Gefahr für das gesamte Windows-Ökosystem fürchten.
Hintergrund der Erwägungen bei Microsoft ist angeblich die Allgegenwärtigkeit von Android im mobilen Bereich. Ähnlich wie Windows auf dem Desktop ist Android bei Smartphones und Tablets mit großem Abstand die dominierende Kraft, was die weltweiten Marktanteile angeht. Während iOS ebenfalls eine Führungsstellung innehat, fällt es Microsoft schwer, App-Entwickler davon zu überzeugen, ihre Anwendungen auch für seine Betriebssysteme bereitzustellen.
Microsofts Ansatz klingt auf den ersten Blick zwar schockierend, dürfte laut dem Bericht letztlich aber recht simpel sein. Weil das Unternehmen zwar Android-Apps unter Windows und Windows Phone im Einsatz sehen möchte, aber weiterhin die Kontrolle über den dafür nötigen App Store haben will, sei die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man mit einem Drittanbieter zusammenarbeitet.
In Frage kämen angeblich Firmen wie BlueStacks, ein junges Unternehmen, das seit Jahren einen "Player" für Android-Apps für Windows anbietet. Mit der Software werden die Apps virtualisiert betrieben, so dass sie auch unter Windows laufen. Angeblich hat auch der Chiphersteller Intel bereits massiven Druck auf Microsoft ausgeübt, um das Unternehmen dazu zu bringen, Android-Apps unter Windows lauffähig zu machen.
Unter anderem fürchten die Gegner dieser Idee, dass die Anreize zur App-Entwicklung für Windows verringert werden und die Redmonder ihr Ökosystem in Gefahr bringen. Gleichzeitig soll das Ganze aber auch eine Chance sein, weil man so mehr Nutzer für die eigenen Cloud-Services gewinnen könnte, da für die Nutzung der Apps und deren Bezug natürlich Microsoft- und nicht Google-Accounts nötig wären.
Microsoft könnte mit der Unterstützung für Android-Apps unter Windows und Windows Phone dem Bericht zufolge eine alte Strategie namens "Embrace, Extend, Extinguish" nutzen, was auf deutsch soviel heißt wie "Annehmen, Erweitern, Auslöschen". Auf diese Weise hatte der Konzern schon früher dominierende Konkurrenztechnologien vom Markt gedrängt - in dem man sie zunächst annimmt, dann erwetert und letztlich hinfällig macht.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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