Bloatware: Südkorea verbietet unlöschbare Apps
Mit Ausnahme von für das System essentiellen Anwendungen sollen südkoreanische Nutzer künftig jede vorinstallierte App löschen dürfen. Das soll den Kunden ermöglichen, mehr Smartphone-Speicherplatz zu bekommen.
Korea ist nicht nur eine der führenden IT-Nationen der Welt, das asiatische Land hat nun auch eine wegweisende Bestimmung auf den Weg gebracht: eine weitreichende "Entschärfung" der Bloatware-Problematik. Wie The Next Web (TNW) unter Berufung auf die koreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtet, hat das Ministerium für Wissenschaft, Informations- und Kommunikationstechnologien neue Richtlinien beschlossen, die dieser Praxis einen Riegel vorschieben sollen.
Koreanische Smartphone-Hersteller, also vor allem die beiden Größen Samsung und LG, sowie Netzbetreiber dürfen ab April keine (Neu-)Geräte verkaufen, auf denen vorinstallierte Apps nicht gelöscht werden können. Ausgenommen sind davon System-relevante Anwendungen für WLAN, NFC, Geräteeinstellungen und App-Stores.
Das Ministerium erklärt die Hintergründe für die neuen Bestimmungen mit klaren Worten: "Der Schritt soll eine abnormale Praxis normalisieren, die für Smartphone-Nutzer zu Unannehmlichkeiten sowie einem unfairen Wettbewerb unter den Marktteilnehmern führt." Das Ministerium hat in diesem Zusammenhang vorgerechnet, dass die Mobilfunker bis zu 25 Bloatware-Apps auf den Geräten platzieren, bei LG und Samsung sind es an die 40 derartiger Programme.
Wie erwähnt sind sowohl Netzbetreiber als auch Hersteller davon betroffen, allerdings hat auch Google gegenüber TNW bestätigt, die neuen Richtlinien erhalten zu haben. Kommentieren wollte man die Angelegenheit jedoch nicht.
Die neuen Bestimmungen, die nach Angaben des Ministeriums die ersten dieser Art weltweit seien, sehen außerdem vor, dass die Nutzer exakte Informationen zur Verfügung haben müssen, wie viel Platz die vorinstallierten Apps verbrauchen und wie viel freien Speicher sie noch zur Verfügung haben.
Koreanische Smartphone-Hersteller, also vor allem die beiden Größen Samsung und LG, sowie Netzbetreiber dürfen ab April keine (Neu-)Geräte verkaufen, auf denen vorinstallierte Apps nicht gelöscht werden können. Ausgenommen sind davon System-relevante Anwendungen für WLAN, NFC, Geräteeinstellungen und App-Stores.
Das Ministerium erklärt die Hintergründe für die neuen Bestimmungen mit klaren Worten: "Der Schritt soll eine abnormale Praxis normalisieren, die für Smartphone-Nutzer zu Unannehmlichkeiten sowie einem unfairen Wettbewerb unter den Marktteilnehmern führt." Das Ministerium hat in diesem Zusammenhang vorgerechnet, dass die Mobilfunker bis zu 25 Bloatware-Apps auf den Geräten platzieren, bei LG und Samsung sind es an die 40 derartiger Programme.
Wie erwähnt sind sowohl Netzbetreiber als auch Hersteller davon betroffen, allerdings hat auch Google gegenüber TNW bestätigt, die neuen Richtlinien erhalten zu haben. Kommentieren wollte man die Angelegenheit jedoch nicht.
Die neuen Bestimmungen, die nach Angaben des Ministeriums die ersten dieser Art weltweit seien, sehen außerdem vor, dass die Nutzer exakte Informationen zur Verfügung haben müssen, wie viel Platz die vorinstallierten Apps verbrauchen und wie viel freien Speicher sie noch zur Verfügung haben.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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