Wie iBeacon: App bringt lokale Werbung auf Android
Apple hat mit iBeacon vorgelegt, jetzt will der Ex-Designer der Vertu-Luxussmartphones eine ähnliche Funktion auf Android Smartphones bringen. Der Dienst Datzing soll Werbung, Gutscheine und andere Mitteilungen lokal übermitteln.
Ganz wie bei Apple nur als App
Mit der Veröffentlichung von iOS 7 hatte Apple auch iBeacon präsentiert - einen Dienst, der es unter anderem ermöglicht, Werbung über WLAN und Bluetooth auf iOS-Geräte zu schicken. So sollen Kunden beispielsweise in Apples Stores Angebote zu den Produkten erhalten, denen sie sich nähern.
Datzing: Android-App für lokale Mitteilungen
Über den Dienst können außerdem Informationen wie Reparaturzeiten auf das Gerät der Shop-Besucher übertragen werden. Das Apple-System für lokale Nachrichten-Übermittlung soll neben den Apple-Stores unter anderem in Stadien und Einkaufszentren getestet werden.
Frank Nuovo, der ehemalige Designer der Vertu-Luxussmartphones, will jetzt eine ganz ähnliche Funktion auf Android-Smartphones bringen. Sein Dienst Datzing eignet sich ganz besonders für Händler, die vorbeilaufende Kunden mit gezielten Smartphone-Werbebotschaften anlocken wollen. Ganz wie bei iBeacon könnten so beim Schaufenster-Bummel passende Angebote auf Android-Geräte geschickt werden, wenn sich die Kunden den entsprechenden Sendern nähern.
Einfach zu erstellen, aber nicht nimmer umsonst
Um solch ein Beacon zu erstellen kann nach den Angaben von Datzing jedes Gerät genutzt werden, dass die Übertragung per Bluetooth oder WLAN unterstützt. So lässt sich der lokale Werbesender auch auf einem alten Handy mit Bluetooth oder auf einem Laptop einrichten.
Neben dieser Offenheit beim Erstellen der Sender zeigt der Dienst hier aber auch ein klares Manko: Ohne Begrenzung können nur neue Sender eingerichtet werden, wenn man sich für ein kostenpflichtiges Abo entscheidet. Wie viel dieser Service kosten soll, habe die Entwickler bisher nicht verraten.
Kunden erhalten die "Zing"-Nachrichten natürlich nur, wenn sie die entsprechende Android-App installiert haben. Auch Apple setzt bei seinem iBeacon-System bisher voraus, dass interessierte Kunden die Store-App auf ihr Gerät laden. Ist die App einmal installiert, werden die Angebote im Smartphone angezeigt, sobald sich der Nutzer dem lokalen Datzing-Sender nähert. Dazu sollen auch alle in der Nähe befindlichen "Zings" eingesehen werden können.
Eine Idee mit Potenzial
Die Hauptidee hinter iBeacon für iOS und Datzing für Android ist klar: Lokale Geschäfte finden direkte Verbindung zu ihren Kunden. Jetzt muss sich zeigen, ob die Funktionen genügend Anreize für die Nutzer bieten. Bisher wirken Szenarien wie die Übermittlung von Angeboten und Gutscheinen jedenfalls wenig spannend.
Ab dem zweiten Quartal 2014 soll Datzing kostenlos im Play-Store zu haben sein. Interessierte können sich schon jetzt auf der Homepage des Unternehmens als Betatester eintragen.
Mit der Veröffentlichung von iOS 7 hatte Apple auch iBeacon präsentiert - einen Dienst, der es unter anderem ermöglicht, Werbung über WLAN und Bluetooth auf iOS-Geräte zu schicken. So sollen Kunden beispielsweise in Apples Stores Angebote zu den Produkten erhalten, denen sie sich nähern.
Frank Nuovo, der ehemalige Designer der Vertu-Luxussmartphones, will jetzt eine ganz ähnliche Funktion auf Android-Smartphones bringen. Sein Dienst Datzing eignet sich ganz besonders für Händler, die vorbeilaufende Kunden mit gezielten Smartphone-Werbebotschaften anlocken wollen. Ganz wie bei iBeacon könnten so beim Schaufenster-Bummel passende Angebote auf Android-Geräte geschickt werden, wenn sich die Kunden den entsprechenden Sendern nähern.
Einfach zu erstellen, aber nicht nimmer umsonst
Um solch ein Beacon zu erstellen kann nach den Angaben von Datzing jedes Gerät genutzt werden, dass die Übertragung per Bluetooth oder WLAN unterstützt. So lässt sich der lokale Werbesender auch auf einem alten Handy mit Bluetooth oder auf einem Laptop einrichten.
Neben dieser Offenheit beim Erstellen der Sender zeigt der Dienst hier aber auch ein klares Manko: Ohne Begrenzung können nur neue Sender eingerichtet werden, wenn man sich für ein kostenpflichtiges Abo entscheidet. Wie viel dieser Service kosten soll, habe die Entwickler bisher nicht verraten.
Kunden erhalten die "Zing"-Nachrichten natürlich nur, wenn sie die entsprechende Android-App installiert haben. Auch Apple setzt bei seinem iBeacon-System bisher voraus, dass interessierte Kunden die Store-App auf ihr Gerät laden. Ist die App einmal installiert, werden die Angebote im Smartphone angezeigt, sobald sich der Nutzer dem lokalen Datzing-Sender nähert. Dazu sollen auch alle in der Nähe befindlichen "Zings" eingesehen werden können.
Eine Idee mit Potenzial
Die Hauptidee hinter iBeacon für iOS und Datzing für Android ist klar: Lokale Geschäfte finden direkte Verbindung zu ihren Kunden. Jetzt muss sich zeigen, ob die Funktionen genügend Anreize für die Nutzer bieten. Bisher wirken Szenarien wie die Übermittlung von Angeboten und Gutscheinen jedenfalls wenig spannend.
Ab dem zweiten Quartal 2014 soll Datzing kostenlos im Play-Store zu haben sein. Interessierte können sich schon jetzt auf der Homepage des Unternehmens als Betatester eintragen.
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