EU soll Open Source-Browser unter Kontrolle stellen
Ein irischer Politiker will sich dafür stark machen, dass die Nutzung von Open Source-Browsern einer strengeren öffentlichen Kontrolle unterzogen wird - denn in diesen sieht er eine Basis-Technologie von Kriminellen.
Entsprechende Browser würden ebenso wie anonyme Zahlungssysteme dazu beitragen, dass die Anwender ihre Identität im Internet verbergen können, erklärte der Fine Gael-Abgeordnete Patrick O' Donovan in einer offiziellen Verlautbarung der irischen Regierungspartei. Dies habe seiner Ansicht nach natürlich vor allem den Zweck, beim "illegalen Handel von Drogen, Waffen und Pornographie" unerkannt zu bleiben.
"Es gibt einen Online-Schwarzmarkt, der durch den Einsatz von Open Source-Browsern und Zahlungssystemen, bei denen die Anwender anonym bleiben können, seine Nutzer schützt und grenzüberschreitend operiert", so O' Donovan. Des weiteren spricht er von einem regelrechten Online-Supermarkt, in dem alle Arten von illegalen und anrüchigen Waren zu haben sind.
O' Donovan forderte daher nationale als auch internationale Antworten, mit denen eine solche Entwicklung eingedämmt werden könne. Er selbst habe sich bereits an die zuständigen Stellen bei der irischen Regierung gewandt und will eine Prüfung des Sachverhaltes voranbringen. Dazu sollen verschiedene Behörden mit einbezogen werden. Von dort aus könnten entsprechende Bestrebungen wohl auch auf EU-Ebene weitergereicht werden.
"Ich bringe die Sache auch im Kabinett bei den Ministern für Justiz und Kommunikation zur Sprache, um zu erreichen, dass eine EU-weite Antwort auf die Verwendung von Open Source-Browsern, die die Anonymität im Internet schützen um illegale Aktivitäten zu tarnen, entwickelt wird", sagte O' Donovan.
Des weiteren führte er aus, dass Behörden in den USA die Sache bereits angegangen wären, wohl aber nur zeitweilig Erfolg hatten. Denn die kompromittierten Anwendungen seien schnell durch andere ersetzt worden. Dies zeige die Notwendigkeit einer internationalen Zusammenarbeit bei dem Thema, so der Politiker.
"Es gibt einen Online-Schwarzmarkt, der durch den Einsatz von Open Source-Browsern und Zahlungssystemen, bei denen die Anwender anonym bleiben können, seine Nutzer schützt und grenzüberschreitend operiert", so O' Donovan. Des weiteren spricht er von einem regelrechten Online-Supermarkt, in dem alle Arten von illegalen und anrüchigen Waren zu haben sind.
O' Donovan forderte daher nationale als auch internationale Antworten, mit denen eine solche Entwicklung eingedämmt werden könne. Er selbst habe sich bereits an die zuständigen Stellen bei der irischen Regierung gewandt und will eine Prüfung des Sachverhaltes voranbringen. Dazu sollen verschiedene Behörden mit einbezogen werden. Von dort aus könnten entsprechende Bestrebungen wohl auch auf EU-Ebene weitergereicht werden.
"Ich bringe die Sache auch im Kabinett bei den Ministern für Justiz und Kommunikation zur Sprache, um zu erreichen, dass eine EU-weite Antwort auf die Verwendung von Open Source-Browsern, die die Anonymität im Internet schützen um illegale Aktivitäten zu tarnen, entwickelt wird", sagte O' Donovan.
Des weiteren führte er aus, dass Behörden in den USA die Sache bereits angegangen wären, wohl aber nur zeitweilig Erfolg hatten. Denn die kompromittierten Anwendungen seien schnell durch andere ersetzt worden. Dies zeige die Notwendigkeit einer internationalen Zusammenarbeit bei dem Thema, so der Politiker.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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