HP: Microsoft und Intel drohen bald dunkle Zeiten
Beim mittlerweile nur noch zweitgrößten PC-Hersteller dieser Welt sieht man eine unruhige und äußerst dunke Zeit auf die beiden IT-Schwergewichte Microsoft und Intel zukommen.
Weil der Trend zu "Wearables" und dem "Internet der Dinge" geht, hätten die beiden Konzerne künftig schwer zu kämpfen, so die Prognose.
Wie Sridhar Solur, Direktor für Next Gen Computing und Cloud Services bei Hewlett-Packard, anlässlich der HP Discover Konferenz in Barcelona gestern laut Cnet erklärte, würden Microsoft und Intel mit Sicherheit Schwierigkeiten haben, sich in der verändernden IT-Welt der näheren Zukunft zu behaupten.
Im Jahr 2012 wurden noch über 300 Millionen PCs verkauft, wobei Intel und Microsoft in Sachen Hardware- und Software-Plattformen die größten Anbieter waren, so Solur. Im Gegensatz dazu würden im kommenden Jahr jedoch rund drei Milliarden mobile Geräte verkauft, was einem Vielfachen entspricht und deutlich mache, dass die Geschäftsmodelle von Microsoft und Intel überholt sind.
Der wichtigste Anbieter sei inzwischen die britische Chipschmiede ARM, deren Geschäftsmodell sich deutlich von Intels Ansatz unterscheide. Bei den Betriebssystemen sei es ähnlich - Microsofts Geschäftsmodell sei überholt, weil abgesehen von dem Softwarekonzern kein anderer Anbieter für sein Betriebssystem mehr Geld verlangt, sagte der HP-Manager weiter.
Die nächste "Welle" sei im Computing für das Jahr 2016 zu erwarten, denn dann würden wahrscheinlich rund 30 Milliarden Geräte existieren, die mit dem Internet verbunden sind. Noch stehe aber nicht fest, wer dann die großen Anbieter sein werden, weshalb Solur für HP gute Chancen sieht, sich in dem veränderten Markt zu etablieren.
Sowohl Microsoft, als auch Intel arbeiten jedoch unter Hochdruck daran, sich auf die neuen Marktbedingungen einzustellen. Während Intel immer stärker auf Plattformen für mobile Geräte setzt und die Roadmap für die Einführung neuer Chips für diesen Bereich beschleunigt hat, bietet Microsoft mit Windows Phone und Windows RT mittlerweile selbst ARM-kompatible Betriebssysteme an, die laut jüngsten Gerüchten künftig ebenfalls kostenlos an Gerätehersteller abgegeben werden könnten.
Solur zufolge müssen sich die beiden Technologie-Riesen schnell umstellen, denn wenn dies nicht gelingt, könnte in den kommenden Jahren das ARM-Ökosystem endgültig die Oberhand gewinnen.
Wie Sridhar Solur, Direktor für Next Gen Computing und Cloud Services bei Hewlett-Packard, anlässlich der HP Discover Konferenz in Barcelona gestern laut Cnet erklärte, würden Microsoft und Intel mit Sicherheit Schwierigkeiten haben, sich in der verändernden IT-Welt der näheren Zukunft zu behaupten.
Im Jahr 2012 wurden noch über 300 Millionen PCs verkauft, wobei Intel und Microsoft in Sachen Hardware- und Software-Plattformen die größten Anbieter waren, so Solur. Im Gegensatz dazu würden im kommenden Jahr jedoch rund drei Milliarden mobile Geräte verkauft, was einem Vielfachen entspricht und deutlich mache, dass die Geschäftsmodelle von Microsoft und Intel überholt sind.
Der wichtigste Anbieter sei inzwischen die britische Chipschmiede ARM, deren Geschäftsmodell sich deutlich von Intels Ansatz unterscheide. Bei den Betriebssystemen sei es ähnlich - Microsofts Geschäftsmodell sei überholt, weil abgesehen von dem Softwarekonzern kein anderer Anbieter für sein Betriebssystem mehr Geld verlangt, sagte der HP-Manager weiter.
Die nächste "Welle" sei im Computing für das Jahr 2016 zu erwarten, denn dann würden wahrscheinlich rund 30 Milliarden Geräte existieren, die mit dem Internet verbunden sind. Noch stehe aber nicht fest, wer dann die großen Anbieter sein werden, weshalb Solur für HP gute Chancen sieht, sich in dem veränderten Markt zu etablieren.
Sowohl Microsoft, als auch Intel arbeiten jedoch unter Hochdruck daran, sich auf die neuen Marktbedingungen einzustellen. Während Intel immer stärker auf Plattformen für mobile Geräte setzt und die Roadmap für die Einführung neuer Chips für diesen Bereich beschleunigt hat, bietet Microsoft mit Windows Phone und Windows RT mittlerweile selbst ARM-kompatible Betriebssysteme an, die laut jüngsten Gerüchten künftig ebenfalls kostenlos an Gerätehersteller abgegeben werden könnten.
Solur zufolge müssen sich die beiden Technologie-Riesen schnell umstellen, denn wenn dies nicht gelingt, könnte in den kommenden Jahren das ARM-Ökosystem endgültig die Oberhand gewinnen.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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