HP: Geschäft mit PCs geht weiter steil bergab

Der Computerkonzern Hewlett-Packard sieht zwar Fortschritte in der Sanierung des Unternehmens, trotzdem werden weiterhin in fast allen Geschäftsbereichen sinkende Einnahmen verzeichnet.
Logo, Hp, Hewlett-Packard
Hewlett Packard
Teils steht die Entwicklung auch nicht in der Macht der neuen Konzernchefin Meg Whitman, die den Abwärtstrend endlich stoppen soll. So ist unter anderem das Kerngeschäft mit Computern dabei, zu kollabieren. Die Absatzzahlen gehen hier weltweit immer weiter nach unten, nachdem die Nutzer sich häufiger mobilen Endgeräten wie Tablets und Smartphones zuwenden und auch die Kaufkraft nicht mehr auf dem früheren Stand ist.

Wie Whitman bei der Präsentation der Bilanzen für das letzte Quartal erklärte, habe man zumindest die Schulden reduzieren und die Neuausrichtung der verschiedenen Geschäftsbereiche vorantreiben können. Und gerade letzteres sei keine kleine Aufgabe, denn Hewlett-Packard müsse sich auf einen komplett neuen IT-Markt einstellen, in der Software über das Internet vermietet und weniger für fertige Produkte, sondern gezielt für benötigte Technologien bezahlt wird.

Obwohl man hier Fortschritte machte, ist der Umsatz allerdings noch einmal um 3 Prozent auf 29,1 Milliarden Dollar nach unten gegangen. Die positive Entwicklung zeigt aich allerdings darin, dass nach einem Verlust von 6,85 Milliarden Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres nun ein Gewinn von 1,41 Milliarden Dollar erzielt werden konnte. Die Ergebnisse lagen dabei ein gutes Stück über den Erwartungen, die die Analysten im Vorfeld in Hewlett-Packard legten.

Verschiedene Kernbereiche kämpfen aber noch mit spürbaren Problemen. So sind die Einnahmen im Computer-Geschäft immerhin um 10 Prozent nach unten gegangen. Im Software-Segment wurden 9 Prozent weniger Einnahmen verzeichnet. Als einziger Geschäftsbereich von Hewlett-Packard verbuchte die Business-Hardware ein moderates Wachstum um 2 Prozent.
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