China: Streik gegen Folgen des Nokia-Verkaufs
Der Verkauf von Nokias Handy-Sparte an den Software-Konzern Microsoft geht nicht so glatt über die Bühne, wie es bisher wohl den Anschein hatte. In China befinden sich tausende von Beschäftigen im Streik.
Die Auseinandersetzung im Nokia-Werk in Dongguan spitzt sich gerade zu. Dies hat seine Ursache darin, dass das Management 59 streikenden Arbeitern eine Kündigung geschickt hat. Die Entlassung wird damit begründet, dass sie nicht an ihrem Arbeitsplatz erschienen sind. Die Kollegen der Betroffenen drohen nun damit, den Arbeitskampf auszuweiten, wenn die Maßnahmen nicht zurückgenommen werden.
Laut dem Hongkonger China Labour Bulletin, das über die Situation von Arbeitern in China berichtet, sei die Auseinandersetzung ausgebrochen, nachdem die Richtlinien für die Beschäftigten verschärft wurden. Selbst wegen kleiner Vorkommnisse - etwa wenn man nur fünf Minuten zu spät zur Schicht erscheint - soll es nun eine Abmahnung geben. Bereits beim zweiten Mal würde die Entlassung folgen. Rund hundert Mitarbeiter sollen so bereits ihren Job verloren haben.
Die Beschäftigten sehen darin einen direkten Zusammenhang mit dem Verkauf der Handy-Sparte an Microsoft. Ihrer Ansicht nach versucht man auf diesem Weg die Belegschaft zu verkleinern, ohne Abfindungen im Falle einer normalen Entlassung zahlen zu müssen. Schon seit Wochen kommt es daher immer wieder zu Arbeitsniederlegungen.
Aber nicht nur die Entlassung von kämpfenden Kollegen sorgte zuletzt für Unmut. Kürzlich tauchte auch die Polizei in Kampfmonturen vor dem Werk auf und trieb die Protestierenden auseinander. Elf Streikende wurden im Zuge dessen verhaftet, fünf von ihnen sollen bis heute nicht entlassen worden sein.
In Reaktion darauf haben nun 3.000 Arbeiter in dem Werk einen Sitzstreik begonnen. Sie kündigten an, erst wieder an die Arbeit zu gehen, wenn es endlich eine positive Reaktion von Nokia gebe. Die lokalen Gewerkschaftsvertreter wurden aufgefordert, Verhandlungen zu führen, allerdings wollen die Beschäftigten auch Vertreter aus ihren Reihen wählen, die sie in den Gesprächen vertreten sollen.
Laut dem Hongkonger China Labour Bulletin, das über die Situation von Arbeitern in China berichtet, sei die Auseinandersetzung ausgebrochen, nachdem die Richtlinien für die Beschäftigten verschärft wurden. Selbst wegen kleiner Vorkommnisse - etwa wenn man nur fünf Minuten zu spät zur Schicht erscheint - soll es nun eine Abmahnung geben. Bereits beim zweiten Mal würde die Entlassung folgen. Rund hundert Mitarbeiter sollen so bereits ihren Job verloren haben.
Die Beschäftigten sehen darin einen direkten Zusammenhang mit dem Verkauf der Handy-Sparte an Microsoft. Ihrer Ansicht nach versucht man auf diesem Weg die Belegschaft zu verkleinern, ohne Abfindungen im Falle einer normalen Entlassung zahlen zu müssen. Schon seit Wochen kommt es daher immer wieder zu Arbeitsniederlegungen.
Aber nicht nur die Entlassung von kämpfenden Kollegen sorgte zuletzt für Unmut. Kürzlich tauchte auch die Polizei in Kampfmonturen vor dem Werk auf und trieb die Protestierenden auseinander. Elf Streikende wurden im Zuge dessen verhaftet, fünf von ihnen sollen bis heute nicht entlassen worden sein.
In Reaktion darauf haben nun 3.000 Arbeiter in dem Werk einen Sitzstreik begonnen. Sie kündigten an, erst wieder an die Arbeit zu gehen, wenn es endlich eine positive Reaktion von Nokia gebe. Die lokalen Gewerkschaftsvertreter wurden aufgefordert, Verhandlungen zu führen, allerdings wollen die Beschäftigten auch Vertreter aus ihren Reihen wählen, die sie in den Gesprächen vertreten sollen.
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Christian Kahle
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