Microsoft: Patent für Tablet-Rahmen mit Hautsensor
Das Redmonder Unternehmen hat ein Patent eingereicht, das den Bildschirmrahmen, der im Englischen als Bezel bezeichnet wird, mit Sensoren ausstattet. Dadurch soll das Gerät erkennen können, wo sich die Hände und Finger des Nutzers befinden.
Wie Neowin unter Berufung auf die Seite Free Patents Online berichtet, wurde das Patent im Mai dieses Jahres eingereicht und Ende vergangener Woche veröffentlicht. Es beschreibt ein Tablet, in dessen Rahmen auf allen Seiten und durchgehend mehrere Sensoren integriert werden. Diese sind in die Lage, die auf dem Gerät "liegende" Haut zu erkennen, was in weiterer Folge die Bestimmung der Position einer Hand bzw. eines Fingers ermöglicht.
Die Anordnung der Sonsoren
In einer typischen Patent-Skizze zeigt Microsoft auch, wie man derartige Sensoren einsetzen könnte: Zu sehen sind beispielsweise Hände, die im "Landscape"-Modus ein Tablet halten. Die Daumen liegen auf dem Display und die Position der eingeblendeten virtuellen Tastatur richtet sich automatisch nach der Lage der Hände (am Rahmen) aus.
So könnte eine sich automatisch ausrichtende Display-Tastatur aussehen
Das hat gegenüber einer wahrscheinlich leicht umsetzbaren vergleichbaren Lösung ohne Sensoren den Vorteil, dass die Bildschirm-Tastatur sofort erscheint, nachdem man die Hände ans Tablet gelegt hat. Im Gegensatz dazu müsste man ohne "Rahmenerkennung" das virtuelle Keyboard per Antippen des Displays oder ähnlichem erst ausrichten.
Der technische Ansatz von Microsoft ist zwar neu, die Idee dagegen nicht: Bereits beim iPad sowie den Lumia-Smartphones kommt ein vergleichbares System zum Einsatz, allerdings basiert dieses auf Software-seitiger Erkennung eines möglicherweise das Display berührenden Fingers, damit sollen unabsichtliches Scrollen oder vergleichbare Bildschirm-Aktionen verhindert werden.
Im Gegensatz dazu könnte Microsoft mit dem neuen Sensoren-System eine aktive Erkennung der Hand-Position einführen, um damit bestimmte Aktionen auszulösen. Bei den bisherigen Arten dient das Ganze zur Verhinderung ungewollter Aktionen.
Die Anordnung der Sonsoren
In einer typischen Patent-Skizze zeigt Microsoft auch, wie man derartige Sensoren einsetzen könnte: Zu sehen sind beispielsweise Hände, die im "Landscape"-Modus ein Tablet halten. Die Daumen liegen auf dem Display und die Position der eingeblendeten virtuellen Tastatur richtet sich automatisch nach der Lage der Hände (am Rahmen) aus.
So könnte eine sich automatisch ausrichtende Display-Tastatur aussehen
Das hat gegenüber einer wahrscheinlich leicht umsetzbaren vergleichbaren Lösung ohne Sensoren den Vorteil, dass die Bildschirm-Tastatur sofort erscheint, nachdem man die Hände ans Tablet gelegt hat. Im Gegensatz dazu müsste man ohne "Rahmenerkennung" das virtuelle Keyboard per Antippen des Displays oder ähnlichem erst ausrichten.
Der technische Ansatz von Microsoft ist zwar neu, die Idee dagegen nicht: Bereits beim iPad sowie den Lumia-Smartphones kommt ein vergleichbares System zum Einsatz, allerdings basiert dieses auf Software-seitiger Erkennung eines möglicherweise das Display berührenden Fingers, damit sollen unabsichtliches Scrollen oder vergleichbare Bildschirm-Aktionen verhindert werden.
Im Gegensatz dazu könnte Microsoft mit dem neuen Sensoren-System eine aktive Erkennung der Hand-Position einführen, um damit bestimmte Aktionen auszulösen. Bei den bisherigen Arten dient das Ganze zur Verhinderung ungewollter Aktionen.
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