World of Warcraft: Free-to-Play-Modell kommt nicht
WoW-Entwickler Blizzard hat dem Free-to-Play-Bezahlmodell eine Absage erteilt und auch ausgeschlossen, dass dieses in nächster Zeit kommt. Als Grund gab man an, dass die fundamentale Ausrichtung des Spielsystems dies nicht erlaube.
Free-to-Play (F2P) ist und bleibt für Blizzard bei World of Warcraft (WoW) kein Thema: Das sagte J Allen Brack, Production Director bei WoW, am Rande der Blizzard-Hausmesse BlizzCon gegenüber dem Spieleportal Eurogamer: "Wir haben das Spiel nicht im Hinblick auf Free-to-Play entwickelt", so Brack.
"Wir müssten das Spiel ziemlich signifikant überarbeiten, um das zu ermöglichen, und das ist etwas, was wir derzeit nicht in Erwägung ziehen", sagte der Blizzard-Manager. Über einen derartigen Schritt wird schon länger in der Gaming-Szene diskutiert, zumindest gibt es immer wieder entsprechende Gerüchte, die ihren Hintergrund in der Umstellung von konkurrierenden MMORPGs (Massively Multiplayer Online Role-Playing Game) haben.
Doch während die anderen Entwickler in diesem Genre aus wirtschaftlicher Notwenigkeit praktisch allesamt auf F2P umsatteln bzw. dies schon längst getan haben, ist der Blizzard-Titel auch als Abonnement-Spiel erfolgreich. Das ist zweifellos bemerkenswert, da WoW im nächsten Jahr sein immerhin zehnjähriges Jubiläum feiern wird (US-Erstveröffentlichung: 23. November 2004).
Laut Blizzard-Boss Mike Morhaime hat WoW in den vergangenen Monaten zwar etwa 100.000 Spieler verloren, mit 7,6 Millionen zahlenden Kunden hat man aber immer noch eine beachtliche Zahl an regelmäßigen Spielern. Morhaime versprach deshalb, dass Blizzard nach wie vor viel Geld in World of Warcraft investieren werde, um "unseren Spielern regelmäßige und hochqualitative Inhalte liefern zu können."
Ein Ende der WoW-Erfolgsgeschichte ist also nicht in Sicht, auf der BlizzCon wurde auch eine neue Erweiterung mit dem Titel "Warlords of Draenor" angekündigt, das (Zeitreise-)Add-On ist also sicherlich auch nicht das letzte.
Siehe auch: Blizzard - WoW-Addon Warlords of Draenor offiziell
"Wir müssten das Spiel ziemlich signifikant überarbeiten, um das zu ermöglichen, und das ist etwas, was wir derzeit nicht in Erwägung ziehen", sagte der Blizzard-Manager. Über einen derartigen Schritt wird schon länger in der Gaming-Szene diskutiert, zumindest gibt es immer wieder entsprechende Gerüchte, die ihren Hintergrund in der Umstellung von konkurrierenden MMORPGs (Massively Multiplayer Online Role-Playing Game) haben.
Doch während die anderen Entwickler in diesem Genre aus wirtschaftlicher Notwenigkeit praktisch allesamt auf F2P umsatteln bzw. dies schon längst getan haben, ist der Blizzard-Titel auch als Abonnement-Spiel erfolgreich. Das ist zweifellos bemerkenswert, da WoW im nächsten Jahr sein immerhin zehnjähriges Jubiläum feiern wird (US-Erstveröffentlichung: 23. November 2004).
Laut Blizzard-Boss Mike Morhaime hat WoW in den vergangenen Monaten zwar etwa 100.000 Spieler verloren, mit 7,6 Millionen zahlenden Kunden hat man aber immer noch eine beachtliche Zahl an regelmäßigen Spielern. Morhaime versprach deshalb, dass Blizzard nach wie vor viel Geld in World of Warcraft investieren werde, um "unseren Spielern regelmäßige und hochqualitative Inhalte liefern zu können."
Ein Ende der WoW-Erfolgsgeschichte ist also nicht in Sicht, auf der BlizzCon wurde auch eine neue Erweiterung mit dem Titel "Warlords of Draenor" angekündigt, das (Zeitreise-)Add-On ist also sicherlich auch nicht das letzte.
Siehe auch: Blizzard - WoW-Addon Warlords of Draenor offiziell
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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