WoW-Bots: 7 Mio. Dollar Schadenersatz für Blizzard
Blizzard, Anbieter des MMORPG-Dauerbrenners World of Warcraft (WoW), konnte sich vor Gericht gegen einen Anbieter so genannter Bots durchsetzen, dem Spielestudio wurde ein Schadenersatz in Millionenhöhe zugesprochen.
Nach einem knapp zwei Jahre langen Streit mit Ceiling Fan Software wurde Blizzard Entertainment vor einem Bundesgericht in Kalifornien Recht gegeben, berichtet das Gaming-Blog Polygon (via Gamona). Der WoW-Betreiber hatte Ceiling Fan im Dezember 2011 verklagt, da diese unerlaubte "Bots" für das Online-Spiel entwickelt und angeboten hatten.
Mit Hilfe von Bots (abgeleitet von "Robot") können bestimmte Aspekte eines Multiplayer-Titels automatisiert werden, sodass Spielfortschritte aller Art erzielt werden können, ohne dass der eigentliche Besitzer einer Spielfigur bzw. eines Zugangskontos selbst vor dem Rechner sitzen muss - das Programm simuliert das und führt gewisse Tätigkeiten (Aufleveln, Geld- und Ressourcensammeln etc.) automatisch durch.
Die beiden Bot-Programme, die nun zu einer zweifellos empfindlichen Strafe geführt haben, heißen Pocket Gnome und Shadow Bot. Das Gericht folgte der Blizzard-Argumentation, wonach es sich bei den beiden Programmen um eine "unerlaubte Einflussnahme" hinsichtlich der Vertragsbedingungen handle.
Nach Angaben von Polygon habe einer der Gründer von Ceiling Fan Anfang 2013 verraten, dass man mit den beiden Programmen 289.000 Dollar Umsatz gemacht habe. Es heißt, dass etwa 1400 WOW-Spieler nach Nutzung derartiger Bots von Blizzard verwarnt oder gesperrt worden sind.
In einem Statement an die Nutzer schreibt Ceiling-Fan-Mitgründer Josh Becker, dass man sich nicht durchsetzen konnte, dass WoW so gespielt werden könne, wie die Nutzer es selbst wollten. Becker bittet außerdem um Spenden, um die Kosten des Rechtsstreits abdecken zu können.
Mit Hilfe von Bots (abgeleitet von "Robot") können bestimmte Aspekte eines Multiplayer-Titels automatisiert werden, sodass Spielfortschritte aller Art erzielt werden können, ohne dass der eigentliche Besitzer einer Spielfigur bzw. eines Zugangskontos selbst vor dem Rechner sitzen muss - das Programm simuliert das und führt gewisse Tätigkeiten (Aufleveln, Geld- und Ressourcensammeln etc.) automatisch durch.
Die beiden Bot-Programme, die nun zu einer zweifellos empfindlichen Strafe geführt haben, heißen Pocket Gnome und Shadow Bot. Das Gericht folgte der Blizzard-Argumentation, wonach es sich bei den beiden Programmen um eine "unerlaubte Einflussnahme" hinsichtlich der Vertragsbedingungen handle.
Nach Angaben von Polygon habe einer der Gründer von Ceiling Fan Anfang 2013 verraten, dass man mit den beiden Programmen 289.000 Dollar Umsatz gemacht habe. Es heißt, dass etwa 1400 WOW-Spieler nach Nutzung derartiger Bots von Blizzard verwarnt oder gesperrt worden sind.
In einem Statement an die Nutzer schreibt Ceiling-Fan-Mitgründer Josh Becker, dass man sich nicht durchsetzen konnte, dass WoW so gespielt werden könne, wie die Nutzer es selbst wollten. Becker bittet außerdem um Spenden, um die Kosten des Rechtsstreits abdecken zu können.
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