Digitale Revolution vernichtet viele Jobs ohne Ersatz
Im Zuge der Digitalen Revolution werden weltweit große Mengen an Arbeitsplätzen wegfallen. Diese Prognose bestätigten nun auch die Marktforscher von Gartner auf ihrem Symposium ITxpo.
In der Vergangenheit gab es immer wieder große Sprünge in der technologischen Entwicklung und der Organisation der Wirtschaft. Auch hier fielen immer wieder in bestimmten Bereichen Arbeitsplätze weg, die aber dann an anderer Stelle neu entstanden. Es ist nun allerdings davon auszugehen, dass letztere Entwicklung dieses Mal wegfällt.
In der Industriellen Revolution, die gern als Parallele hinzugezogen wird, fielen auch viele Arbeitsplätze weg - vor allem im handwerklichen Bereich und den kleinen Manufakturen. Was hier in aufwändiger Handarbeit produziert wurde, kam schließlich aus viel effizienteren Fabriken mit ihrer Massenproduktion, die vergleichsweise wenig Arbeiter für die gleiche Leistung benötigten.
Diese neue Produktionsweise benötigte nun allerdings ein Heer von Menschen, die die Infrastruktur aufbauten, die benötigt wurde, um die großen Werke mit Rohstoffen und Energie zu beliefern und die an zentralen Stellen sprunghaft steigenden Warenmengen in die Absatzmärkte zu bringen.
Daryl Plummer von Gartner schloss sich auf der Konferenz nun aber Einschätzungen an, wonach es in der Digitalen Revolution nicht mehr so laufen wird. "Wir erleben generell, dass nicht mehr so viele Leute benötigt werden, um ein Sache zu erledigen", sagte er. Und allein schon die Dimensionen des Umbruchs werden wohl dafür sorgen, dass es sich wieder irgendwie einrenken wird. In der Foto-Branche, so Plummer, waren beispielsweise einst 130.000 Beschäftigte für Kodak tätig. Hinter Instagram, einem der größten und angesagtesten Foto-Dienste weltweit, stünden hingegen gerade einmal 13 Personen.
Auch wenn dieses Beispiel natürlich nicht vollumfänglich passt, deutet es doch auf einen Trend hin. So rechnet man bei Gartner beispielsweise damit, dass selbstlernende Maschinen eine immer wichtigere Rolle spielen werden. Der Technologiekonzern IBM soll so im Jahr 2015 beispielsweise 1,5 Prozent seines Umsatzes mit dem "Watson"-Rechner generieren. Drei Jahre später sollen es schon 10 Prozent sein.
Plummer rechnet daher damit, dass es in den kommenden Jahren zu sozialen Unruhen kommt, da die aus der Entwicklung resultierenden Probleme nicht kurzfristig gelöst werden können. Letztlich wird die Gesellschaft aber wohl nicht darum herum kommen, alte Konzepte durch neue Ansätze zu ersetzen. So wird beispielsweise längst darüber diskutiert, ob die Vollbeschäftigung überhaupt noch ein Ziel sein kann, oder andere Wege gefunden werden müssen, um die wirtschaftliche Existenz der Menschen sicherzustellen und Tätigkeiten, die nicht entlohnt werden, anders zu bewerten.
In der Industriellen Revolution, die gern als Parallele hinzugezogen wird, fielen auch viele Arbeitsplätze weg - vor allem im handwerklichen Bereich und den kleinen Manufakturen. Was hier in aufwändiger Handarbeit produziert wurde, kam schließlich aus viel effizienteren Fabriken mit ihrer Massenproduktion, die vergleichsweise wenig Arbeiter für die gleiche Leistung benötigten.
Diese neue Produktionsweise benötigte nun allerdings ein Heer von Menschen, die die Infrastruktur aufbauten, die benötigt wurde, um die großen Werke mit Rohstoffen und Energie zu beliefern und die an zentralen Stellen sprunghaft steigenden Warenmengen in die Absatzmärkte zu bringen.
Daryl Plummer von Gartner schloss sich auf der Konferenz nun aber Einschätzungen an, wonach es in der Digitalen Revolution nicht mehr so laufen wird. "Wir erleben generell, dass nicht mehr so viele Leute benötigt werden, um ein Sache zu erledigen", sagte er. Und allein schon die Dimensionen des Umbruchs werden wohl dafür sorgen, dass es sich wieder irgendwie einrenken wird. In der Foto-Branche, so Plummer, waren beispielsweise einst 130.000 Beschäftigte für Kodak tätig. Hinter Instagram, einem der größten und angesagtesten Foto-Dienste weltweit, stünden hingegen gerade einmal 13 Personen.
Auch wenn dieses Beispiel natürlich nicht vollumfänglich passt, deutet es doch auf einen Trend hin. So rechnet man bei Gartner beispielsweise damit, dass selbstlernende Maschinen eine immer wichtigere Rolle spielen werden. Der Technologiekonzern IBM soll so im Jahr 2015 beispielsweise 1,5 Prozent seines Umsatzes mit dem "Watson"-Rechner generieren. Drei Jahre später sollen es schon 10 Prozent sein.
Plummer rechnet daher damit, dass es in den kommenden Jahren zu sozialen Unruhen kommt, da die aus der Entwicklung resultierenden Probleme nicht kurzfristig gelöst werden können. Letztlich wird die Gesellschaft aber wohl nicht darum herum kommen, alte Konzepte durch neue Ansätze zu ersetzen. So wird beispielsweise längst darüber diskutiert, ob die Vollbeschäftigung überhaupt noch ein Ziel sein kann, oder andere Wege gefunden werden müssen, um die wirtschaftliche Existenz der Menschen sicherzustellen und Tätigkeiten, die nicht entlohnt werden, anders zu bewerten.
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Christian Kahle
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