Loewe: Traditionshersteller meldet Insolvenz an
Der schwer angeschlagene deutsche Fernsehgerät-Hersteller Loewe, der bereits im Juli wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Gläubigerschutz beantragt hatte, musste nun den nächsten Krisen-Schritt tätigen und hat ein Insolvenzverfahren eröffnet.
Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung schreibt, ist das Schutzschirmverfahren für die Loewe AG und die Loewe Opta GmbH "nahtlos in ein Insolvenzverfahren in
Eigenverwaltung übergegangen", das Insolvenzgericht Coburg hat heute einem entsprechenden Loewe-Antrag zugestimmt sowie die Eigenverwaltung bestätigt. Letzteres bedeutet, dass kein Insolvenzverwalter eingesetzt wird, sondern dass Loewe unter Aufsicht eines Sachwalters vorerst selbst versuchen kann, an einem Rettungsszenario zu arbeiten.
Siehe auch: TV-Hersteller Loewe flüchtet unter Rettungsschirm
Der Geschäftsbetrieb soll "im vollen Umfang" weitergeführt werden, Loewe will die bereits zuvor eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen fortsetzen und sich "nun ganz auf den Abschluss der Investorengespräche" konzentrieren. Von der Suche nach einem neuen Partner hängt auch ab, ob das 1923 in Berlin gegründete Unternehmen, das seinen Sitz nun im oberfränkischen Kronach hat, überleben kann.
Laut der Nachrichtenagentur Reuters will Loewe-Chef Matthias Harsch bis Ende Oktober einen Investor finden. Laut Harsch stehen die Chancen dafür auch sehr gut, man habe bereits sechs konkrete Angebote vorliegen, in den kommenden vier Wochen soll die Entscheidung fallen, wer zum Zug kommen soll.
Der Loewe-Chef ist entsprechend optimistisch, das Überleben des Herstellers sichern zu können, es gebe dafür eine "extrem hohe Wahrscheinlichkeit." Sollte das wider Erwarten nicht gelingen, dann ist es aber auch für Matthias Harsch klar: "Ohne Investor ist es natürlich aus."
Mit dem chinesischen Unternehmen Hisense wurde bereits im Sommer eine Kooperation für den asiatischen Markt beschlossen, dringend benötigtes Geld floss dabei aber nicht.
Siehe auch: TV-Hersteller Loewe flüchtet unter Rettungsschirm
Der Geschäftsbetrieb soll "im vollen Umfang" weitergeführt werden, Loewe will die bereits zuvor eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen fortsetzen und sich "nun ganz auf den Abschluss der Investorengespräche" konzentrieren. Von der Suche nach einem neuen Partner hängt auch ab, ob das 1923 in Berlin gegründete Unternehmen, das seinen Sitz nun im oberfränkischen Kronach hat, überleben kann.
Laut der Nachrichtenagentur Reuters will Loewe-Chef Matthias Harsch bis Ende Oktober einen Investor finden. Laut Harsch stehen die Chancen dafür auch sehr gut, man habe bereits sechs konkrete Angebote vorliegen, in den kommenden vier Wochen soll die Entscheidung fallen, wer zum Zug kommen soll.
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