Online-Elektronikhändler GetGoods geht in Insolvenz
Der starke Konkurrenzkampf im Online-Handel mit Elektronikgeräten fordert mit der GetGoods.de AG aus Frankfurt/Oder ein weiteres Opfer. Wie das Unternehmen mitteilte, will man in Kürze Insolvenz anmelden.
GetGoods.de ließ in einer Ad-Hoc-Meldung verlauten, dass sowohl für die GetGoods.de AG, als auch für die zu ihr gehörende GetGoods.de Vertriebs GmbH kurzfristig Insolvenz beantragt werden soll. Zuvor seien die Rettungsversuche für den Betreiber des Online-Elektronikhändlers gescheitert.
GetGoods hatte nach eigenen Angaben versucht, zuletzt neue Investoren zu finden. Weil die entsprechenden Gespräche inzwischen aber gescheitert seien, ist nun die Zahlungsunfähigkeit eingetreten. Die GetGoods.de Vertriebs GmbH habe einen Verlust des hälftigen Stammkapitals gemeldet, was nun auch die Aktiengesellschaft trifft.
Anzeichen für die bevorstehende Pleite gab es bereits vor einigen Tagen. So hatte man die Teilnahme an einer Veranstaltung für Investoren abgesagt, woraufhin der Kurs der Aktie der GetGoods.de AG an der Börse massiv einbrach. Außerdem waren die Kreditlimiten des Händlers gestrichen worden und die Trusted Shops-Zertifizierung wurde dem Unternehmen entzogen.
Im Rahmen des Insolvenzverfahrens soll die Suche nach neuen Investoren weiter vorangetrieben werden. Der Geschäftsbetrieb bei GetGoods.de läuft trotz der Probleme weiter, heißt es. Für die anderen Gesellschaften der GetGoods.de AG, zu denen auch der ebenfalls recht bekannte Händler Home of Hardware und der Anbieter HandyShop.de gehören, werde derzeit die Insolvenzsituation noch geprüft.
Unterdessen wurde Kritik laut, wonach der Expansionskurs von GetGoods.de auf dem Rücken von Kleinanlegern finanziert wurde. Die Insolvenz betrifft auch einige Betreiber von deutschen Tech-Blogs, da sie nun auf Sponsorengelder verzichten müssen, die ihnen zuvor im Rahmen von Werbekooperationen zugesichert wurden.
GetGoods hatte nach eigenen Angaben versucht, zuletzt neue Investoren zu finden. Weil die entsprechenden Gespräche inzwischen aber gescheitert seien, ist nun die Zahlungsunfähigkeit eingetreten. Die GetGoods.de Vertriebs GmbH habe einen Verlust des hälftigen Stammkapitals gemeldet, was nun auch die Aktiengesellschaft trifft.
Anzeichen für die bevorstehende Pleite gab es bereits vor einigen Tagen. So hatte man die Teilnahme an einer Veranstaltung für Investoren abgesagt, woraufhin der Kurs der Aktie der GetGoods.de AG an der Börse massiv einbrach. Außerdem waren die Kreditlimiten des Händlers gestrichen worden und die Trusted Shops-Zertifizierung wurde dem Unternehmen entzogen.
Im Rahmen des Insolvenzverfahrens soll die Suche nach neuen Investoren weiter vorangetrieben werden. Der Geschäftsbetrieb bei GetGoods.de läuft trotz der Probleme weiter, heißt es. Für die anderen Gesellschaften der GetGoods.de AG, zu denen auch der ebenfalls recht bekannte Händler Home of Hardware und der Anbieter HandyShop.de gehören, werde derzeit die Insolvenzsituation noch geprüft.
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